Kalender 2019, August

Kaffee am FensterDer August beginnt mit einem Bild, das ein Klischee erfüllt. Eine schöne Frau, die sich lässig ein Herrenhemd übergeworfen hat, steht sinnierend mit einer Kaffeetasse in der Hand am Fenster. Hat man, auch von mir, schon öfter gesehen, oder auch fotografiert, und sieht doch immer wieder gut aus. Vielleicht auch, weil die Gedanken nach dem „Morgen danach“, die sich beim Betrachter einstellen, durchaus positiv besetzt sind. Da darf auch mal, wenn es nach mir geht, das Stilmittel „veraltet, abgenutzt oder überbeansprucht erscheinen“ (frei nach Wikipedia).

Bilder vor einer Wand

Wie ich an Silvester in meinen Top 5 erwähnt habe, war ich letztes Jahr bei einem Workshop von Corwin von Kuhwede. Nachdem ich die Fotos bearbeitet hatte, liegt dieser Beitrag angefangen bei den Entwürfen. Um da liegen zu bleiben sind die Bilder aus meiner Sicht einfach zu gut. Also habe ich den Entwurf mal etwas umgeschrieben und fertiggestellt.

Was ist denn so besonders an Bildern vor einer Wand? Schließlich hat man, wenn man in Innenräumen fotografiert ziemlich häufig eine Wand als Hintergrund. Ist also an sich nichts Ungewöhnliches. Doch als ich Ende Februar 2018 in Leipzig bei einem Workshop die weiter unten gezeigten Bilder vor einer Wand machen durfte, war das für mich schon etwas Besonders.

Kalender 2019, Januar

Um die Gewöhnung auf die neue Jahreszahl nicht zu abrupt zu gestalten, startet 2019 hier im Blog auch wieder mit einem Kalenderbild. Der diesjährige Kalender steht auch wieder unter einem Motto. Dieses möchte ich allerdings nicht plakativ in den Titel des Beitrags packen, sondern möchte lieber abwarten, ob es im Laufe des Jahres erkannt wird. Auch bei der gedruckten Variante habe ich darauf verzichtet einen Titel zu vergeben.

Lieblingsmodelle und Musen, Oktober

Beim Umblättern des Kalenders stoßen wir heute auf eine gute Bekannte, mit der das Kalender-Jahr begonnen hat, die reizende Kiki. Sie war auch schon im vergangenen Jahr (und den Jahren davor) in meinem Kalender vertreten. Ein wahres Lieblingsmodell also, das mich immer wieder zu neuen Bildideen inspiriert.

Nicht nur das Modell konnte man dieses Jahr schon einmal bewundern, auch das Set mit einer schönen Frau am Spiegeltisch kam schon im Mai mit der lieben Jenni zu einem Auftritt. Auch wenn der Aufbau bzgl. des Lichts gleich bleibt, verändert sich der Bildeindruck durch verschiedene Posen und Outfits (oder das Weglassen dieser) dann doch.

Auf dem Sofa

Kiki auf dem SofaIm Text zum Januar-Kalenderblatt hatte ich ja erwähnt, dass ein weiterer Besuch von Kiki schon geplant sei. Dieser Besuch hat auch noch im Januar stattgefunden, sodass sie ihr Bild im Kalender auch gedruckt sehen konnte. Und gedruckt sieht so ein Bild einfach besser aus als auf jedem, wie auch immer gearteten Bildschirm. Wobei es natürlich unbestritten ist, dass der direkte Anblick von ihr noch angenehmer ist.

Angelina auf Film

Wer in diesem Beitrag zum Shooting mit Angelina den Text aufmerksam auch noch nach den Bildern gelesen hat, weiß, dass ich noch noch die Bilder aus der Analogkamera zeigen wollte. Und hier zeige ich sie auch schon. Ist ausnahmsweise mal zeitnah, wie man so schön sagt, nach dem ersten Beitrag. Man muss also nicht das alte Meme heraus kramen in dem es heißt, „Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch. Man muss ihn nicht alle 6 Monate daran erinnern“ ;-)

Angelina

AngelinaIch weiß nicht, wie es anderen Fotografen geht, die, wie ich, das Ganze als Hobby betreiben. Aber bei mir hängen die Kreativität beim – und Motivation zum – Fotografieren stark davon ab, ob ich den Kopf frei habe. So hat mich zum Beispiel im Sommer und Herbst etwas anders stark beschäftigt, so dass ich mich kaum zum Fotografieren aufraffen konnte. Und als ich dann doch mal eine Kamera in die Hand nahm, entstanden dabei Ergebnisse, die zwar ganz nett waren, aber mich nicht wirklich überzeugen konnten. Ich war also, wie man so schön sagt, in einem kreativen Loch gefangen.

Da ich aus ähnlichen Erfahrungen weiß, nichts erzwingen zu können, habe ich einfach darauf vertraut, dass die Lust am Fotografieren von selbst wieder kommt und in der Zwischenzeit den Bearbeitungs- und Entwicklungsbacklog etwas reduziert. Als ich wieder Bilder machen, und nicht nur alte bearbeiten, wollte, habe ich zu einem bewährten Mittel gegriffen…