Ein Jahr in Akten

Anders als die Überschrift vermuten lässt, geht es hier nicht um Ablagetechniken für Unterlagen. Vielmehr habe ich dieser Tage bei der Suche nach einem Bild in Lightroom festgestellt, dass ich mich vor ziemlich genau einem Jahr zum ersten Mal an das Thema Akt heran gewagt habe. Da drängt sich Rückblick ja geradezu auf. Zumal sich so auch die Möglichkeit bietet, viele Bilder schöner Frauen zu zeigen.

Als vorweg genommenes Fazit kann ich schon mal sagen, dass ich in diesem Jahr bei den verschiedenen Shootings Einiges gelernt und mich auch fotografisch weiterentwickelt habe. Wäre allerdings auch schlecht, wenn das nicht so wäre. Also versuche ich mal, ein paar dieser gemachten Erfahrungen hier weiterzugeben.

Das Kalenderblatt zum Januar

Weihnachten 2011 habe ich wieder einen Kalender an die nähere Verwandtschaft verschenkt. Statt Bildern von Städtereisen gab es Fotos schöner Frauen aus diversen Shootings im vergangenen Jahr. Ohne es genau zu wissen, vermute ich mal, dass sich mein Bruder etwas mehr gefreut hat als meine Mutter. Aber auch ihr haben die Aufnahmen gefallen. Hat sie auf jeden Fall mal gesagt ;-)

Ein Lebenszeichen

Da ich zur Zeit lieber fotografiere statt darüber zu bloggen, ist es hier in letzter Zeit etwas ruhig geworden.

Deshalb gibt es heute, quasi als Vorschau, einen Scan eines Polaroids, das am Wochenende beim Modelsharing mit Gia Gold entstanden ist. Neben der digitaler Spiegelreflex hatte ich auch die Hasselblad dabei. Und für diese hatte neben dem 80er Planar und dem 150er Sonnnar auch noch das Polaback für die 100er Packfilme im Fotorucksack.

Gelernt habe ich dabei, dass der Fujifilm FP-100B reichlicher belichtet werden möchte, …

Sharing mit Lerneffekt

Am Samstag nahm ich an einem Modelsharing teil, das ich über die Model-Kartei entdeckt hatte. Anders als beim letzten Sharing waren alle teilnehmenden Fotografen gleichzeitig im Studio und fotografierten nacheinander das Modell in den verschiedenen Outfits.

Der Vorteil war für mich in dieser Konstellation, dass man sich untereinander austauschen musste und dadurch auch mehr Ideen entstanden, wie wenn ich alleine mit meiner Kamera vor dem Modell gestanden hätte.

Akt ist…

  • etwas anderes als nur ein nacktes Model zu fotografieren.
  • etwas Schönes, wenn es gut gemacht ist.
  • nicht pornografisch.
  • anspruchsvoll zu fotografieren.

Um diese Thesen kreisten meine Gedanken als ich neulich zum Modelsharing nach Nürnberg fuhr. Wobei mein Hauptsorge war, ob meine Ergebnissen auch meinen eigenen Ansprüchen genügen werden. Schließlich sieht man in Fotografieforen zu oft (N)a(c)ktbilder, die eigentlich nur eine technische Voraussetzung für ein Aktbild erfüllen, das Modell ist unbekleidet.

Modelsharing

CorsageNach zwei Studio-Workshops bei Daniel Kotzsch und dem CLS-Workshop im vergangenen Jahr, möchte ich dieses Jahr das Fotografieren von Menschen intensivieren.

Wenn das ganze geplant von statten geht spricht der (Hobby-)Fotograf da ja gerne von „People“-Fotografie, die da im Rahmen eines „Shootings“ stattfindet. Diese Anglizismen muss man nicht mögen, lassen sich aber vermutlich nicht immer vermeiden, wenn man sich in diesem Umfeld eindeutig ausdrücken möchte. Neben den schon Erwähnten findet man auch gerne mal den Begriff „Modelsharing“.