Paarweise

HändchenhaltenEin paar Tage nach dem Shooting mit Sally und Birgit hatte ich ein weiteres Shooting, bei dem ich nicht alleine mit dem Modell war. Doch diesmal war ich der einzige Fotograf und ich hatte es mit zwei Modellen vor der Kamera zu tun. Nici, mit der ich schon einige Male sehr erfolgreich zusammen gearbeitet hatte, hatte ein Pärchen-Shooting zusammen mit ihrem Freund organisiert und suchte über facebook einen Fotografen. Ich hatte am geplanten Termin Zeit und habe meinen Hut in den Ring geworfen.

Ein paar Nachrichtenwechsel später war klar, dass sich meine Ideen zu einem „sinnlich-erotischen“ Shooting mit den Vorstellungen von Nici und Denny decken.

Zwei : eins

Sally 08Hätte es für das Shooting, von dem ich heute berichten möchte, ein Motto gegeben, so wäre zwei zu eins in mehr als einer Hinsicht recht passend gewesen. Zwei Fotografierende und ein Model oder anders betrachtet, zwei Frauen und ein Mann, waren die Protagonisten der fotografischen Verabredung, die am Dienstag nach Ostern bei mir im Wohnzimmer stattfand.

Unschwer zu erraten ist, dass mit dem fotografierenden Mann ich gemeint bin. Ebenfalls mit Kamera am Set war meine Blognachbarin Birgit, die mal bei einem Fotoabend unserer Fotogruppe den Wunsch geäußert hatte, bei einem Portraitshooting dabei sein zu dürfen.

Ein Abend im Januar

der Blick zur SeiteFeiertage bei der Verwandtschaft haben so die Nebenwirkung, dass man, statt die Zeit mit Bilderaufnehmen oder -bearbeiten zu verbringen, auch mal Zeit findet sein fotografisches und bloggendes Tun ein wenig zu reflektieren. Und so kam ich zu der Überlegung, dass es eine gute Idee sein könnte nicht immer nur zu fotografieren und die Bilder dann im Photoblog, auf flickr oder bei 500px zu zeigen, sondern auch hier mehr über das eine oder andere Shooting zu erzählen. Zum Beispiel so, wie ich das neulich mit dem Studio-Aufenthalt mit Nicole gemacht habe.

Aufgeschoben

Niciist nicht aufgehoben, wie man so schön sagt. So ein geflügeltes Wort eignet sich eigentlich immer ganz gut zum Einstieg in einen Blogbeitrag. Und diesmal passt das sogar sehr gut.

Aufgeschoben hatte ich zusammen mit der reizenden Nici in diesem Fall das Outdoor-Shooting am Grünen Hügel, das wir im Juli kurzerhand ins Wohnzimmer verlegt hatten.

Plan B

Wenn man ein Outdoor-Shooting plant, ist man als Fotograf gut beraten, die Möglichkeit mit zu berücksichtigen, dass das Wetter nicht mitspielt. Das gilt besonders im diesjährigen, so genannten, Sommer. Man kann also bei der Planung gleich einen Ausweichtermin mit vorsehen oder eine wettersichere Ausweichlocation in der Hinterhand haben. Da es am Ausweichtermin auch regnen, hageln, stürmen oder schneien kann, ist die Ausweichörtlichkeit die bessere und damit planungssichere Variante. Schließlich ist es auch möglich, dass man das Shooting nicht verschieben kann (oder will).

Im Park

Wenn man sich die Beiträge, die ich hier über meine Shootings veröffentlicht habe so anschaut, könnte man zu dem Schluss kommen, ich würde mehrheitlich Akt und Teilakt fotografieren. Dieser Eindruck täuscht. Ihr würdet euch wundern wie viele Portrait- und „angezogene“ Aufnahmen auch bei den Shootings entstehen, die als Aktshooting vereinbart wurden.

Dennoch schadet es nicht auch mal von einem reinem Portraitshooting zu berichten. Im August letzten Jahres bin ich in der Model-Kartei* auf die Sedcard von Amaria gestoßen. Nach dem Austausch weniger Nachrichten waren wir uns einig, dass es zu einem Shooting kommen sollte.

Im Wohnzimmer

Nachdem der Teaser zum Wohnzimmer-Shooting mit C_G auch schon ein bisschen zurück liegt, sollte ich der Ankündigung auch mal Bilder folgen lassen.

Nun hatte ich zwischen August und November allerdings deutlich mehr Lust Filme zu belichten als diese auch zu entwickeln und zu scannen. Eine Möglichkeit wäre gewesen, zuerst die digitalen Aufnahmen zeigen können, um später die analogen nachzureichen. Das hätte auch noch den angenehmen Nebeneffekt gehabt, die Postingfrequenz im Blog zu erhöhen. Allerdings schaue ich im Fernsehprogramm auch kaum Mehrteiler an, da wollte ich beim Bloggen auch nicht damit anfangen.

Sharing mit Lerneffekt

Am Samstag nahm ich an einem Modelsharing teil, das ich über die Model-Kartei entdeckt hatte. Anders als beim letzten Sharing waren alle teilnehmenden Fotografen gleichzeitig im Studio und fotografierten nacheinander das Modell in den verschiedenen Outfits.

Der Vorteil war für mich in dieser Konstellation, dass man sich untereinander austauschen musste und dadurch auch mehr Ideen entstanden, wie wenn ich alleine mit meiner Kamera vor dem Modell gestanden hätte.