Pavlina mit Federkragen

Als mich im letzten Dezember Pavlina besuchte, fiel mir bei der Suche nach geeigneten Requisiten mein Federkragen in die Hand. Diesen hatte ich mir vor ein paar Jahren in Vorbereitung auf ein Shooting mit Federn und Perlen bei ebay gekauft. Eigentlich dient er zur Verzierung von Gewändern in der Gothic-Szene (zumindest wurde er so beworben), eignet sich aber auch ganz gut für Portraits mit und ohne Kleidung. Nachdem ich ihn zu Beginn recht häufig eingesetzt hatte, dachte er in den letzten Jahren kaum daran ihn zu verwenden. So waren die Modelle immer recht begeistert von dem für ungewöhnlichen Accessoire, für mich aber war er nach einiger Zeit nicht mehr so spannend.

Und da er hier bis auf eine Ausnahme in einem Jahresrückblick nur in diversen Kalenderbildern 2015, 2016 und zweimal 2017 vorkam, fand ich es wäre mal an der Zeit ihm (und Pavlina) einen eigenen Blogbeitrag zu widmen.

Im Studio mit Quinn

In meinem Text zu meinen Top5 des Jahres 2019 hatte ich über mein Shooting mit Quinn Linden geschrieben. Und dabei erwähnt, dass dabei genug Material für die eine oder andere zeigenswerte Serie entstanden ist. Nun ja, hier kommt die erste Serie. In Farbe und mit einem (eigenen) Lightroom-Preset bearbeitet, dass zum einen die Tiefen etwas beschneidet und die Tiefen und Lichter mittels Teiltonung unterschiedlich einfärbt.

Kalender 2020, Januar

Neues Jahr, neuer Kalender. Auch wenn ich lange überzeugt war 2019 zu wenige gute (und hochformatige) Bilder für einen Kalender zusammen zu bekommen, hat es dann doch geklappt. Das lag unter anderem auch an dem Shooting mit Pavlina aka Lili-V, das sich sehr kurzfristig und spontan noch im Dezember ergeben hatte. Somit fängt der 2020er Kalender an wie der 2019er geendet hat, mit einem Bild dieses sehr sympathischen Modells aus Prag.

Angelina „Film“-Look

Mit der wunderbaren Angelina treffe ich mich seit einigen Jahren regelmäßig um gemeinsam Fotos zu erstellen. Dabei hat es sich eingebürgert, dass wir uns mindestens einmal pro Jahr sehen. Dabei erwähne ich nicht wann unser erstes Zusammentreffen war. Das würde nur unerwünschte Schlüsse auf unser Alter zulassen..

Und weil ich diesmal nicht solange wie beim 2018er-Treffen warten will, zeige ich schon heute eine kleine Serie von Aktportraits aus dem August diesen Jahres. Weil ich während der Aufnahmen auf dem Sofa saß und mein 85er auf der digitalen Nikon hatte, ändert sich der Bildschnitt kaum. Das nimmt der Serie zwar ein wenig an Spannung, ist aber gleichzeitig ein Element, das die Aufnahmen verbindet.

Die Sache mit der Inspiration

Bei einem kreativen Hobby wie der Fotografie taucht die Frage nach der Inspiration und woher man sie bezieht immer wieder auf. Erst neulich wurde in einer Folge des Photologen-Podcasts über inspirierende Podcasts und Websites gesprochen. Nun sollte es regelmäßige Leser dieses Blog ja nicht besonders überraschen, dass ich meine Anregungen für Fotos ganz gerne aus Gedrucktem, also Bildbänden und Magazinen beziehe. Natürlich beeinflussen mich auch die Bilder, die ich online betrachte. Jedoch hat sich die Art der Beeinflussung im Laufe der Jahre verändert.

ungeschminkt Teil 2

ungeschminkt am FensterIch arbeite ganz gern mit wiederkehrenden Elementen bei meinen Shootings. Daraus lassen sich dann ganz gut Serien für die Präsentation ableiten. Manche Serien kann man im Rahmen von Shootings ganz gut einbauen und so fortführen. So ist es kein Problem mal eben den Stuhl vor den Stoffhintergrund zu stellen und ein paar Bilder für diese Serie zu machen.

Bei meiner „ungeschminkt“-Serie ist das anders. Schließlich brauchte es dafür Modelle, die bereit sind sich ohne Makeup vor der Kamera zu zeigen. Und die müssen auch noch ungeschminkt zum Termin erscheinen. Da kann man nicht einfach mal so beim Fotografieren sagen, „Schmink‘ Dich mal ab. Das nächste Set machen wir dann ohne Makeup.“

Besuch aus Pilsen

PolaroidIn der Zusammenarbeit mit Modellen trifft man, wie auch im richtigen Leben, immer wieder auf Menschen, mit denen man sehr schnell eine gemeinsame Basis findet. Zu diesen Menschen gehört für mich Jenni. Auch wenn die Kommunikation während unserer bisherigen Zusammentreffen im Studio im Rahmen von Model-Sharings auf Englisch stattfand, so waren die Bildergebnisse für die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit immer sehr gut. Wie man auch schon hier im Blog schon mehrfach sehen konnte.

ungeschminkt

Julia #7 auf Tri-XIch lasse mich ja sehr gerne von gedruckten Fotos inspirieren. Dabei gehören nicht nur Bildbände zu meinen Inspirationsquellen. So schaue ich ganz gerne an der Tankstelle oder im Zeitschriftenladen nach den dort ausliegenden Modezeitschriften. Dabei fiel mir die Ausgabe Juni 2012 der Vogue auf, in der eine Fotostrecke von Peter Lindbergh enthalten ist.

Der Titel „The naked truth“ ist natürlich zweideutig, da er sowohl als „die nackte Wahrheit“ als auch als „die ungeschminkte Wahrheit“ übersetzt werden kann.