Zwei : eins

Sally 08Hätte es für das Shooting, von dem ich heute berichten möchte, ein Motto gegeben, so wäre zwei zu eins in mehr als einer Hinsicht recht passend gewesen. Zwei Fotografierende und ein Model oder anders betrachtet, zwei Frauen und ein Mann, waren die Protagonisten der fotografischen Verabredung, die am Dienstag nach Ostern bei mir im Wohnzimmer stattfand.

Unschwer zu erraten ist, dass mit dem fotografierenden Mann ich gemeint bin. Ebenfalls mit Kamera am Set war meine Blognachbarin Birgit, die mal bei einem Fotoabend unserer Fotogruppe den Wunsch geäußert hatte, bei einem Portraitshooting dabei sein zu dürfen.

Ein Abend im Januar

der Blick zur SeiteFeiertage bei der Verwandtschaft haben so die Nebenwirkung, dass man, statt die Zeit mit Bilderaufnehmen oder -bearbeiten zu verbringen, auch mal Zeit findet sein fotografisches und bloggendes Tun ein wenig zu reflektieren. Und so kam ich zu der Überlegung, dass es eine gute Idee sein könnte nicht immer nur zu fotografieren und die Bilder dann im Photoblog, auf flickr oder bei 500px zu zeigen, sondern auch hier mehr über das eine oder andere Shooting zu erzählen. Zum Beispiel so, wie ich das neulich mit dem Studio-Aufenthalt mit Nicole gemacht habe.

Aufgeschoben

Niciist nicht aufgehoben, wie man so schön sagt. So ein geflügeltes Wort eignet sich eigentlich immer ganz gut zum Einstieg in einen Blogbeitrag. Und diesmal passt das sogar sehr gut.

Aufgeschoben hatte ich zusammen mit der reizenden Nici in diesem Fall das Outdoor-Shooting am Grünen Hügel, das wir im Juli kurzerhand ins Wohnzimmer verlegt hatten.

Das Kalenderblatt zum September

Etwas später als sonst gibt es auch zum 1. September wieder ein Foto aus dem letzten Jahr. Das ist systembedingt so. Schließlich muss der Kalender schon vor Weihnachten fertig sein um als geeignetes Geschenk für (männliche) Verwandte zu dienen ;-)

Das heutige Bild der bezaubernden Iris entstand bei einem Workshop zum Thema Aktportraits im Mai 2011.

Berlin war mal wieder eine Reise wert

Nachdem Thilo mit neuen Bildern von einem Workshop in Berlin vorlegt, sollte ich mal endlich meinen Bericht zu meinem Ausflug nach Berlin im März fertig schreiben. Ziel des Ausflugs war nicht die Hauptstadt selbst sondern der Besuch eines Workshops dort. Und durch meinen Verweis auf Thilo dürfte auch klar sein, dass ich den gleichen, allerdings nicht denselben, Workshop wie er besucht habe. Nur war ich am Sonntag dort und er am Samstag.

Im Park

Wenn man sich die Beiträge, die ich hier über meine Shootings veröffentlicht habe so anschaut, könnte man zu dem Schluss kommen, ich würde mehrheitlich Akt und Teilakt fotografieren. Dieser Eindruck täuscht. Ihr würdet euch wundern wie viele Portrait- und „angezogene“ Aufnahmen auch bei den Shootings entstehen, die als Aktshooting vereinbart wurden.

Dennoch schadet es nicht auch mal von einem reinem Portraitshooting zu berichten. Im August letzten Jahres bin ich in der Model-Kartei* auf die Sedcard von Amaria gestoßen. Nach dem Austausch weniger Nachrichten waren wir uns einig, dass es zu einem Shooting kommen sollte.

Inspiration auf Papier

Als Fotograf ist man ja immer bewusst oder unbewusst auf der Suche nach Anregungen. Dabei haben sich Bilder guter Fotografen als funktionierende Inspirationsquelle für mich herausgestellt. Und da bevorzuge ich den Bildeindruck eines gedruckten Bildes gegenüber der Präsentation auf Bildschirmen. Eine Folge dieser Grundhaltung ist die steigende Anzahl an von Bildbänden belagerten Regalmetern im Wohnzimmer.

Beim Suchen interessanter Bildbände werde ich auch in anderen Blogs fündig, wie ich hier ja schon einmal erwähnt habe. Nun hat neulich der Stilpirat Steffen Böttcher einen Bildband mit Portraits erwähnt, den er bei Zweitausendeins erworben hat. Da war es eine fast schon schicksalhafte Fügung, dass mich zwei Tage später der Weg vom geparkten Auto zur Boutique für Kaffeekapseln am Nürnberger Ladengeschäft dieses Spezialisten für günstige Bücher vorbei führte.