Ein Abend im Januar

der Blick zur SeiteFeiertage bei der Verwandtschaft haben so die Nebenwirkung, dass man, statt die Zeit mit Bilderaufnehmen oder -bearbeiten zu verbringen, auch mal Zeit findet sein fotografisches und bloggendes Tun ein wenig zu reflektieren. Und so kam ich zu der Überlegung, dass es eine gute Idee sein könnte nicht immer nur zu fotografieren und die Bilder dann im Photoblog, auf flickr oder bei 500px zu zeigen, sondern auch hier mehr über das eine oder andere Shooting zu erzählen. Zum Beispiel so, wie ich das neulich mit dem Studio-Aufenthalt mit Nicole gemacht habe.

Boudoir? Was ist das denn?

In letzter Zeit bin ich öfter auf den Begriff „Boudoir“ in Zusammenhang mit Fotografie gestoßen. Sei es in einem Linktipp auf twitter, bei den Empfehlungen auf Amazon oder auch mal auf facebook.

Und wenn mir ein Begriff nicht geläufig ist, suche ich erst mal nach einer Erklärung auf Wikipedia:

Ein Boudoir [budoˈaːr] (frz. boudoir, von frz. bouder = schmollen, schlecht gelaunt sein) bezeichnete ursprünglich einen kleinen, in der Regel elegant eingerichteten Raum, in den sich die Dame des Hauses zurückziehen konnte. Später wurde der Begriff eine allgemeine Bezeichnung für das Ankleidezimmer. Heute ist er noch immer gebräuchlich.

Plan B

Wenn man ein Outdoor-Shooting plant, ist man als Fotograf gut beraten, die Möglichkeit mit zu berücksichtigen, dass das Wetter nicht mitspielt. Das gilt besonders im diesjährigen, so genannten, Sommer. Man kann also bei der Planung gleich einen Ausweichtermin mit vorsehen oder eine wettersichere Ausweichlocation in der Hinterhand haben. Da es am Ausweichtermin auch regnen, hageln, stürmen oder schneien kann, ist die Ausweichörtlichkeit die bessere und damit planungssichere Variante. Schließlich ist es auch möglich, dass man das Shooting nicht verschieben kann (oder will).

Hintergründiges

So ein Hintergrund ist ja auch nicht nur in der Fotografie etwas wichtiges. So findet man ihn in so Worten wie Hintergrundgesprächen in der Politik oder auch eher allgemein bei Hintergrundinformationen. Und selbst im Sport ist er gelegentlich anzutreffen („Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen,…“) ;-)

Doch hier soll es wie gewohnt um das Fotografische gehen. Wenn man In der Fotografie von Hintergrund spricht, kann zum einen der Bereich des Bildes gemeint sein, der sich hinter dem Hauptmotiv befindet oder zum anderen ein fotografisches Zubehör, das zur bewussten Gestaltung desselben eingesetzt wird. Nun sind theoretische Abhandlungen zur Gestaltung eher nicht so mein Ding. Somit ist wenig verwunderlich, dass sich dieser Beitrag mit einem Hintergrund aus dem Fotofachhandel beschäftigt.