Triathlon, eine fotografische Herausforderung

Jedes Jahr im Juli findet im mittelfränkischen Roth der größte europäische Langstrecken-Triathlon statt. Langstrecke heißt, die Athleten hintereinander 3,8km schwimmend, 180km auf dem Fahrrad und eine klassische Marathonstrecke zurück. Umgangssprachlich sagt man da auch „Ironman-Distanz“ dazu. Da dies allerdings ein Markenzeichen der Gesellschaft ist, die das Rennen auf Hawaii veranstaltet und der deutsch Lizenznehmer das Rennen in Frankfurt ist, heißt die Triathlonveranstaltung in Roth seit einigen Jahren „Challenge Roth“.

Nachdem ich im vergangenen Jahr die Radstrecke als Teil einer Triathlon-Staffel hinter mich gebracht hatte, war klar, dass ich dieses Jahr wieder in Roth sein werde. Leider klappte es mit der Verbesserung der Zeit nicht, da mich eine Woche vor dem Rennen mein Rennrad abgeworfen hatte. Als Plan B machte ich mich also am 18.7. mit meiner Fotoausrüstung nach Roth auf um den Triathlon fotografisch festzuhalten.

Nikon F-301

Meine erste Spiegelreflexkamera war die Nikon F-301. Ich hatte sie mir damals 1985 (kann auch 86 gewesen sein) zu Beginn meines Studiums von den Einnahmen meines Ferienjobs gekauft. Als „Kitobjektiv“ war damals ein 50mm-Normalobjektiv nicht unüblich. Auch meine Nikon erstand ich mit einem 50/1,8er, das hier auf der Kamera zu sehen ist.

Bei der Entwicklung der F-301 hatte Nikon einige Elemente der kompakten Autofokussucherkameras der damaligen Zeit übernommen. So war sie die erste Nikon Spiegelreflexkamera, die die Filmempfindlichkeit über die DX-Codierung der Filmpatronen einstellen konnte.

Auf die Größe kommt es nicht an

zweimal Nikon mit 85mmoder vielleicht doch?Wie man oben sieht, haben semi-professionelle Spiegelreflexkameras von Nikon mit der Zeit an Größe (und Gewicht) zugelegt. Doch ist die Größe immer notwendig?

Sicher liegt die F100, oder eine vergleichbare Digitale, mit dem Batteriegriff besser in der Hand als die FM2. Autofokus und automatischer Filmtransport und andere Funktionen bieten zwar zusätzlichen Komfort. Das alles hat aber seinen Preis und sein Gewicht.

Wenn es also darum geht die Fototasche für einen Fotoausflug zu packen, stelle ich mir auch immer die Frage, ob ich das Gewicht die ganze Zeit herumtragen möchte und ob es wirklich die ganz große Tasche sein muss.