Das beste Bild 2011?

Der Martin sucht wieder nach den besten Bildern, diesmal für das Jahr 2011. Wie schon im letzten Jahr fand ich auch diesmal die Auswahl sehr schwer.

Auch wenn ich 2011 wieder zum Fotografieren auf Städtereise in Berlin, Paris und Wien unterwegs war, so war mein Fotojahr 2011 eindeutig vom Fotografieren von gut aussehenden Frauen geprägt. Manche nennen das People-Fotografie, wobei ich den Begriff Modellfotografie passender finde.

Da wundert es nicht, dass das für mich beste Bild 2011 eine schöne Frau zeigt, mit der ich mich zum Fotografieren verabredet hatte.

Im Wohnzimmer

Nachdem der Teaser zum Wohnzimmer-Shooting mit C_G auch schon ein bisschen zurück liegt, sollte ich der Ankündigung auch mal Bilder folgen lassen.

Nun hatte ich zwischen August und November allerdings deutlich mehr Lust Filme zu belichten als diese auch zu entwickeln und zu scannen. Eine Möglichkeit wäre gewesen, zuerst die digitalen Aufnahmen zeigen können, um später die analogen nachzureichen. Das hätte auch noch den angenehmen Nebeneffekt gehabt, die Postingfrequenz im Blog zu erhöhen. Allerdings schaue ich im Fernsehprogramm auch kaum Mehrteiler an, da wollte ich beim Bloggen auch nicht damit anfangen.

C_G Preview

Am Wochenende war ich auf Verwandtschaftsbesuch. Nun möchte man ja nicht nur an Mutters Kaffeetisch sitzen. Da traf es sich ganz gut, dass meine Mutter sich an Sonntagnachmittagen mit ihren Freundinnen trifft und ich somit die Wohnung (fast) für mich allein hatte.

Um das verlängerte Wochenende nicht gänzlich fotografisch ungenutzt verstreichen zu lassen, hatte ich mit dem Modell C_G über die Model-Kartei ein „Shooting“ vereinbart.

Ein Lebenszeichen

Da ich zur Zeit lieber fotografiere statt darüber zu bloggen, ist es hier in letzter Zeit etwas ruhig geworden.

Deshalb gibt es heute, quasi als Vorschau, einen Scan eines Polaroids, das am Wochenende beim Modelsharing mit Gia Gold entstanden ist. Neben der digitaler Spiegelreflex hatte ich auch die Hasselblad dabei. Und für diese hatte neben dem 80er Planar und dem 150er Sonnnar auch noch das Polaback für die 100er Packfilme im Fotorucksack.

Gelernt habe ich dabei, dass der Fujifilm FP-100B reichlicher belichtet werden möchte, …

Sharing mit Lerneffekt

Am Samstag nahm ich an einem Modelsharing teil, das ich über die Model-Kartei entdeckt hatte. Anders als beim letzten Sharing waren alle teilnehmenden Fotografen gleichzeitig im Studio und fotografierten nacheinander das Modell in den verschiedenen Outfits.

Der Vorteil war für mich in dieser Konstellation, dass man sich untereinander austauschen musste und dadurch auch mehr Ideen entstanden, wie wenn ich alleine mit meiner Kamera vor dem Modell gestanden hätte.

Akt ist…

  • etwas anderes als nur ein nacktes Model zu fotografieren.
  • etwas Schönes, wenn es gut gemacht ist.
  • nicht pornografisch.
  • anspruchsvoll zu fotografieren.

Um diese Thesen kreisten meine Gedanken als ich neulich zum Modelsharing nach Nürnberg fuhr. Wobei mein Hauptsorge war, ob meine Ergebnissen auch meinen eigenen Ansprüchen genügen werden. Schließlich sieht man in Fotografieforen zu oft (N)a(c)ktbilder, die eigentlich nur eine technische Voraussetzung für ein Aktbild erfüllen, das Modell ist unbekleidet.

Modelsharing

CorsageNach zwei Studio-Workshops bei Daniel Kotzsch und dem CLS-Workshop im vergangenen Jahr, möchte ich dieses Jahr das Fotografieren von Menschen intensivieren.

Wenn das ganze geplant von statten geht spricht der (Hobby-)Fotograf da ja gerne von „People“-Fotografie, die da im Rahmen eines „Shootings“ stattfindet. Diese Anglizismen muss man nicht mögen, lassen sich aber vermutlich nicht immer vermeiden, wenn man sich in diesem Umfeld eindeutig ausdrücken möchte. Neben den schon Erwähnten findet man auch gerne mal den Begriff „Modelsharing“.