Im Museum

Neues Museum NürnbergBeim Ausprobieren des neuen Lightroom Classic CC ist mir ein Ordner mit Bildern untergekommen, deren Bearbeitung ich bisher immer wieder verschoben hatte. Da der Ordner schon länger Teil der Lightroom-Bibliothek ist, war ich mir sicher, dass mir dort keine 1:1-Vorschauen eine Geschwindigkeit vorgaukeln, die so gar nicht vorhanden ist. Schließlich lasse ich die 1:1-Vorschauen standardmäßig nach 30 Tagen von Lightroom löschen um Speicherplatz auf der SSD zu sparen. Die Anzeigegeschwindigkeit gerade beim Wechsel zwischen verschiedenen Fotos, sei es in der Bibliotheks- oder im Entwickeln-Modul, fand ich angenehm flott, obwohl die RAW-Dateien aus der D750 nicht auf der internen SSD sondern auf einer über USB 3.0 angebundenen Festplatte lagen und die Grafikkartenunterstützung bei mir seit dem Update abgeschaltet ist.

Das Thema der noch unbearbeiteten Bilder, ein Besuch im Neuen Museum Nürnberg, bot sich an um die Bearbeitungsmöglichkeiten der neuen Lightroom-Version zu testen. Bei Innenraumaufnahmen der Architektur und der ausgestellten Kunstwerke war nicht zu erwarten, dass ich ein anderes Programm als Lightroom benötigen werde. Nur bei einem Bild brauchte ich dann doch Photoshop, um die Ecken, die beim Einsatz der Upright-Funktion weggefallen waren, mittels inhaltsbasiertem Füllen wieder hinzuzufügen.

Alles CC oder was?

LR Classic StartbildAdobe hat mich gestern mit der Bereitstellung der neuen Version von Lightroom überrascht. Dabei war die Tatsache, dass es da jetzt plötzlich eine neue Version gibt, nicht das Überraschende. Schließlich geistern die Gerüchte über das Erscheinen einer neue Version in diesem Monat schon länger durchs Netz. Überrascht hat mich der Name der neuen Version. Oder soll ich eher sagen, die Namen der neuen Versionen? Ja, richtig, es gibt mehr als eine neue Version.

Raider heißt jetzt Twix „Lightroom CC“ heißt jetzt „Lightroom Classic CC“.

Analoges Wiederfinden, Teil 2, oder wie kommt das Bild in den Rechner

Während der Scanner dabei ist, die analogen Aufnahmen der Reisen nach Paris und Venedig auf den Rechner zu schaufeln, dachte ich bei mir, dass ich währenddessen den zweiten Teil der Beschreibung über meinen hybriden Workflow fertigstellen könnte. Wobei streng genommen der Scanner falsch ist. Richtig wäre die Scanner. Verwende ich doch sowohl einen Flachbett-Scanner und einen Kleinbild-Filmscanner. Und jeder hat seine speziellen Aufgaben. Doch dazu später mehr.

Beginnen möchte ich mit der Organisation der Datenablage. Nachdem ich hier beschrieben habe, wie ich die Negativblätter beschrifte, folgt die Benennung der Ordner auf der Festplatte dem gleichen Grundsystem. In meinem Digitalbilderordner habe ich in den Jahresordnern jeweils einen Unterordner für die Scans. Mit dem positiven Nebeneffekt, dass ich so bei meinem Filmverbrauch pro Jahr so auch weniger scrollen muss.