Ein Griff ins Bücherregal

Seit ich blogge, habe ich ziemlich viele Artikel begonnen und wieder verworfen, Vermutlich mehr als ich veröffentlicht habe, wenn ich die Kalenderblätter nicht mit zähle. Manche Beiträge müssen auch nur lange in den Entwürfen reifen, bis ich sie endlich fertig schreibe. Dieser gehört auch dazu.

Zu Beginn des letzten Jahres nahm ich in den von mir gelesenen Blogs vermehrt Artikel zu Bildbänden wahr. Ob das nur in meiner Filterblase so war, das Thema einfach in der Luft lag oder weil sich die Blogger inspirieren ließen und sie Ideen Anderer aufgriffen und selbst etwas dazu schrieben, kann ich jetzt nicht genau sagen. Ich wurde durch zwei Blogbeiträge veranlasst mit diesem Beitrag zu beginnen.

Nachdem Andreas Jorns einen Blick in seine Bücherkiste geworfen hat, hielt ich das für eine gute Idee auch mal wieder ein Buch aus meinem Fundus vorzustellen. Als dann noch Kwerfeldein im Beitrag zur Photosphäre 04-20 nach der Zahl der Bildbände im Regal fragte, setzte ich mich nach dem Zählen der Bücher an den Computer und begann zu tippen.

Es stehen übrigens ca. 180 Bildbände und Magazine in den Regalen oder liegen, wenn die Bücher für die Fächer zu groß sind, oben drauf. Öfter liegt auch mal der eine oder andere Bildband auf dem Beistelltisch um mal wieder darin zu blättern. Und um eines dieser Bücher, die oben auf dem Regal liegen, geht es in diesem Beitrag.

Inspiration auf Papier

Als Fotograf ist man ja immer bewusst oder unbewusst auf der Suche nach Anregungen. Dabei haben sich Bilder guter Fotografen als funktionierende Inspirationsquelle für mich herausgestellt. Und da bevorzuge ich den Bildeindruck eines gedruckten Bildes gegenüber der Präsentation auf Bildschirmen. Eine Folge dieser Grundhaltung ist die steigende Anzahl an von Bildbänden belagerten Regalmetern im Wohnzimmer.

Beim Suchen interessanter Bildbände werde ich auch in anderen Blogs fündig, wie ich hier ja schon einmal erwähnt habe. Nun hat neulich der Stilpirat Steffen Böttcher einen Bildband mit Portraits erwähnt, den er bei Zweitausendeins erworben hat. Da war es eine fast schon schicksalhafte Fügung, dass mich zwei Tage später der Weg vom geparkten Auto zur Boutique für Kaffeekapseln am Nürnberger Ladengeschäft dieses Spezialisten für günstige Bücher vorbei führte.

Wenn einer eine Reise tut,

dann kauft er was zu lesen. So könnte das Motto meiner letzten Dienstreisen lauten. Da ich ungern auf den letzten Drücker einchecke, bleibt am Flughafen eigentlich immer genügend Zeit das Angebot im Zeitschriftenladen genauer nach lesenswerten Fotozeitschriften zu durchforsten. Dabei finde ich es besonders interessant, am ausländischen Zielflughafen vor dem Rückflug nach Zeitschriften zu suchen, die man hier kaum bekommt.
Lektüre

magazin für fotografie

Wird mal wieder Zeit für einen Lesetipp. Wobei sich Lesetipp bei einem bilderlastigen Magazin etwas seltsam liest.

In der Fotocommunity bin ich durch Zufall auf den Account von Yannic Schon & Susann Probst gestoßen, die dort unter dem Namen Paul und Paula auftreten. Und habe dort von der Möglichkeit erfahren das „magazin für fotografie Zimmer /117“ bestellen zu können.

Nachdem ich mein Exemplar nun schon einige Tage auf dem Couchtisch liegen habe und immer noch begeistert darin blättere, möchte ich einfach mal etwas Werbung einstreuen.

Analoge Spielerei?

Der Artikel auf SPON ist zwar schon etwas älter, da er aber unter dem Titel „Experten-Tipps: So gelingen analoge Foto-Experimente“ vorgibt sich mit der zeitloseren Art der Bilderstellung zu befassen, lohnt sich auch heute noch ein genauerer Blick.

Weil ich ja auch gerne noch Filme in Kameras packe und damit zum Fotografieren durch die Gegend ziehe, habe ich mich zunächst auch gefreut, dass sich ein solches Mainstream-Medium wie Spiegel online mit der silberbasierten oder analogen Fotografie beschäftigt. Der Teaser fängt auch schon gut an.

Alle Welt fotografiert digital, doch experimentierfreudige Hobbyfotografen schaffen mit Filmen und Analog-Kameras vom Flohmarkt außergewöhnliche Bildeffekte.