Ein Griff ins Bücherregal

Seit ich blogge, habe ich ziemlich viele Artikel begonnen und wieder verworfen, Vermutlich mehr als ich veröffentlicht habe, wenn ich die Kalenderblätter nicht mit zähle. Manche Beiträge müssen auch nur lange in den Entwürfen reifen, bis ich sie endlich fertig schreibe. Dieser gehört auch dazu.

Zu Beginn des letzten Jahres nahm ich in den von mir gelesenen Blogs vermehrt Artikel zu Bildbänden wahr. Ob das nur in meiner Filterblase so war, das Thema einfach in der Luft lag oder weil sich die Blogger inspirieren ließen und sie Ideen Anderer aufgriffen und selbst etwas dazu schrieben, kann ich jetzt nicht genau sagen. Ich wurde durch zwei Blogbeiträge veranlasst mit diesem Beitrag zu beginnen.

Nachdem Andreas Jorns einen Blick in seine Bücherkiste geworfen hat, hielt ich das für eine gute Idee auch mal wieder ein Buch aus meinem Fundus vorzustellen. Als dann noch Kwerfeldein im Beitrag zur Photosphäre 04-20 nach der Zahl der Bildbände im Regal fragte, setzte ich mich nach dem Zählen der Bücher an den Computer und begann zu tippen.

Es stehen übrigens ca. 180 Bildbände und Magazine in den Regalen oder liegen, wenn die Bücher für die Fächer zu groß sind, oben drauf. Öfter liegt auch mal der eine oder andere Bildband auf dem Beistelltisch um mal wieder darin zu blättern. Und um eines dieser Bücher, die oben auf dem Regal liegen, geht es in diesem Beitrag.

Eine Art Jahresrückblick

Bei Bloggern kann man zu zwei Anlässen eine verstärkte Neigung in die Vergangenheit zu blicken beobachten. Zum Jahreswechsel und zum Geburtstag des Blogs. Da ich vor einem Jahr dieses Blog hier gestartet habe und in wenigen Stunden das Silvesterfeuerwerk gezündet wird, kann ich ja quasi nicht anders als auf das letzte Jahr zurückzublicken.

Eine leibhaftige Ministerin

zumal von der CDU bekomme ich auch nicht jeden Tag vor die Linse. Wie kam es dazu, dass sich in meinem flickr-fotostream Bilder von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder befinden? Am Wochenende 20. und 21. März fand in Berlin das Politicamp 1.0 statt. Valentin Tomaschek, der Inititiator hatte mich gefragt, ob ich die Dokumentation des Politcamps übernehmen wollte. Da es mich reizte hier drei meiner Hobbys (Politik, Internet und Fotografie) zu kombinieren habe ich zugesagt.

Wenn einer eine Reise tut,

dann kauft er was zu lesen. So könnte das Motto meiner letzten Dienstreisen lauten. Da ich ungern auf den letzten Drücker einchecke, bleibt am Flughafen eigentlich immer genügend Zeit das Angebot im Zeitschriftenladen genauer nach lesenswerten Fotozeitschriften zu durchforsten. Dabei finde ich es besonders interessant, am ausländischen Zielflughafen vor dem Rückflug nach Zeitschriften zu suchen, die man hier kaum bekommt.
Lektüre

Analoge Spielerei?

Der Artikel auf SPON ist zwar schon etwas älter, da er aber unter dem Titel „Experten-Tipps: So gelingen analoge Foto-Experimente“ vorgibt sich mit der zeitloseren Art der Bilderstellung zu befassen, lohnt sich auch heute noch ein genauerer Blick.

Weil ich ja auch gerne noch Filme in Kameras packe und damit zum Fotografieren durch die Gegend ziehe, habe ich mich zunächst auch gefreut, dass sich ein solches Mainstream-Medium wie Spiegel online mit der silberbasierten oder analogen Fotografie beschäftigt. Der Teaser fängt auch schon gut an.

Alle Welt fotografiert digital, doch experimentierfreudige Hobbyfotografen schaffen mit Filmen und Analog-Kameras vom Flohmarkt außergewöhnliche Bildeffekte.

Alles billiger

Kaum eine Diskussion hält sich in den Fotoforen (z.B. in der fc) so hartnäckig, wie die Diskussion was nun „besser“ sei, die moderne Digitalfotografie oder die traditionelle silberbasierte Fotografie auf Film. Das sind dann die berüchtigten digital-vs.-analog-„Freds“.

Bei den Diskussionen über die Vor- und Nachteile der beiden Arten der Bildaufzeichnung braucht man nicht lange warten, bis ein Vertreter der elektronischen Fotografie das Kostenargument anführt. Schliesslich koste eine Digitalaufnahme „kein Geld“. Auch die Anhänger der traditionellen Art der Fotografie argumentieren gerne mit den günstigen Preisen der Kameragehäuse für Film.