Kalender 2019, September

MariaAuch wenn der Name des Monats für Leute mit Latinum etwas anderes vermuten lässt, bricht heute schon der neunte Monat des Jahres an.

Nur ist es so, dass ich außer dem beiläufigen Erwähnen in der lange zurückliegenden Schulzeit das (kleine) Latinum erworben zu haben, kaum etwas Neues zum Bild des Monats beitragen kann. Entstanden ist es, wie schon die Bilder aus März und Juni beim Workshop von Corwin von Kuhwede mit der wunderbaren Maria.

Kalender 2019, August

Kaffee am FensterDer August beginnt mit einem Bild, das ein Klischee erfüllt. Eine schöne Frau, die sich lässig ein Herrenhemd übergeworfen hat, steht sinnierend mit einer Kaffeetasse in der Hand am Fenster. Hat man, auch von mir, schon öfter gesehen, oder auch fotografiert, und sieht doch immer wieder gut aus. Vielleicht auch, weil die Gedanken nach dem „Morgen danach“, die sich beim Betrachter einstellen, durchaus positiv besetzt sind. Da darf auch mal, wenn es nach mir geht, das Stilmittel „veraltet, abgenutzt oder überbeansprucht erscheinen“ (frei nach Wikipedia).

Kalender 2019, Juni

Auch wenn schon die Sportschau läuft, ist immer noch der Monatserste. Und somit Zeit ein neues Kalenderbild zu präsentieren.

Viel Neues kann ich heute zur Entstehung des Bildes nicht erzählen. Es ist, wie das Bild im März, beim Workshop im Leipziger Atelier von Corwin von Kuhwede entstanden und zeigt die bezaubernde Maria. Es stammt aus dem Set, über das ich in einem eigenen Beitrag schon berichtet habe und hätte auch die dort gezeigte Serie wunderbar ergänzt. Als eines meiner Lieblingsbilder dieses Tages wollte ich es lieber als Einzelbild präsentieren und habe es deshalb in den Kalender aufgenommen.

Kalender 2019, Februar

Diesen Monat ist mal wieder eines meiner absoluten Lieblingsmodelle zu sehen. Kiki war schon einige Male in Blogbeiträgen und im Kalender zu sehen.

Im Gegensatz zu den meisten Fotos von ihr, die ich hier gezeigt habe, wurde dieses Bild nicht bei natürlichem Licht fotografiert. Im letzten Januar hatte ich mich mit zwei Fotofreunden aus der Fotogruppe zu einem Shooting mit Kiki verabredet. Und da zu Beginn das Tageslicht zu spärlich war, hatten wir zunächst mit Blitzaufnahmen vor meinem weißen Kartonhintergrund begonnen. Später haben wir dann einen schwarzen Bühnenmolton als Hintergrund verwendet.

Top 5 von 2018 oder eine Art Jahresrückblick

Ende Dezember findet man überall die Rückblicke auf das zurückliegende Jahr. Da will ich, nachdem ich 2017 damit angefangen habe, mich auch in die Gruppe der Zurückblicker einreihen. Und auch dieses Jahr greife ich die Idee auf die 5 „besten“ Aufnahmen zu präsentieren, was immer auch damit gemeint sein soll. In meinem Fall sind das nicht die Bilder, die die meisten Likes in den sozialen Medien ergattert haben, und somit zu den „best nine“ auf Instagram gehören, wie man sie gerade gehäuft präsentiert bekommt. Es sind auch nicht die Fotos, die technisch am perfektesten sind oder besonders gelungen nach irgendwelchen Regeln gestaltet wurden, sondern die Aufnahmen, die für mich persönlich für dieses Jahr stehen.

Angelina auf Film

Wer in diesem Beitrag zum Shooting mit Angelina den Text aufmerksam auch noch nach den Bildern gelesen hat, weiß, dass ich noch noch die Bilder aus der Analogkamera zeigen wollte. Und hier zeige ich sie auch schon. Ist ausnahmsweise mal zeitnah, wie man so schön sagt, nach dem ersten Beitrag. Man muss also nicht das alte Meme heraus kramen in dem es heißt, „Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch. Man muss ihn nicht alle 6 Monate daran erinnern“ ;-)

Lieblingsmodelle und Musen, Februar

JenniBeim Titel des diesjährigen Kalenders ist es nicht verwunderlich, dass auch das Modell des Februar-Kalenderblatts, schon ein paar Mal hier im Blog zu sehen war. Das erste Mal durfte ich Jenni 2012 bei einem Model-Sharing in Nürnberg fotografieren. Nach einem weiteren Sharing im Studio sind wir dann dazu übergegangen bei mir zu fotografieren. Das hat neben der Bequemlichkeit keine Ausrüstung transportieren zu müssen, auch den Vorteil mehr Zeit zu haben. Das daraus resultierende ruhigere und konzentrierte Arbeiten führt bei mir auch zu besseren Ergebnissen. Zumindest habe ich diesen Eindruck. Und wohler fühle ich mich ohne den Zeitdruck des nächsten wartenden Fotografen auch dabei. Und wenn sich die Beteiligten wohl fühlen, sind m.E. auch die Bilder besser. Das erwähne ich ja gelegentlich in Bezug auf die Modelle, gilt aber auch für Fotografen.

Angelina

AngelinaIch weiß nicht, wie es anderen Fotografen geht, die, wie ich, das Ganze als Hobby betreiben. Aber bei mir hängen die Kreativität beim – und Motivation zum – Fotografieren stark davon ab, ob ich den Kopf frei habe. So hat mich zum Beispiel im Sommer und Herbst etwas anders stark beschäftigt, so dass ich mich kaum zum Fotografieren aufraffen konnte. Und als ich dann doch mal eine Kamera in die Hand nahm, entstanden dabei Ergebnisse, die zwar ganz nett waren, aber mich nicht wirklich überzeugen konnten. Ich war also, wie man so schön sagt, in einem kreativen Loch gefangen.

Da ich aus ähnlichen Erfahrungen weiß, nichts erzwingen zu können, habe ich einfach darauf vertraut, dass die Lust am Fotografieren von selbst wieder kommt und in der Zwischenzeit den Bearbeitungs- und Entwicklungsbacklog etwas reduziert. Als ich wieder Bilder machen, und nicht nur alte bearbeiten, wollte, habe ich zu einem bewährten Mittel gegriffen…