Angelina auf Film

Wer in diesem Beitrag zum Shooting mit Angelina den Text aufmerksam auch noch nach den Bildern gelesen hat, weiß, dass ich noch noch die Bilder aus der Analogkamera zeigen wollte. Und hier zeige ich sie auch schon. Ist ausnahmsweise mal zeitnah, wie man so schön sagt, nach dem ersten Beitrag. Man muss also nicht das alte Meme heraus kramen in dem es heißt, „Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch. Man muss ihn nicht alle 6 Monate daran erinnern“ ;-)

Lieblingsmodelle und Musen, Februar

JenniBeim Titel des diesjährigen Kalenders ist es nicht verwunderlich, dass auch das Modell des Februar-Kalenderblatts, schon ein paar Mal hier im Blog zu sehen war. Das erste Mal durfte ich Jenni 2012 bei einem Model-Sharing in Nürnberg fotografieren. Nach einem weiteren Sharing im Studio sind wir dann dazu übergegangen bei mir zu fotografieren. Das hat neben der Bequemlichkeit keine Ausrüstung transportieren zu müssen, auch den Vorteil mehr Zeit zu haben. Das daraus resultierende ruhigere und konzentrierte Arbeiten führt bei mir auch zu besseren Ergebnissen. Zumindest habe ich diesen Eindruck. Und wohler fühle ich mich ohne den Zeitdruck des nächsten wartenden Fotografen auch dabei. Und wenn sich die Beteiligten wohl fühlen, sind m.E. auch die Bilder besser. Das erwähne ich ja gelegentlich in Bezug auf die Modelle, gilt aber auch für Fotografen.

Angelina

AngelinaIch weiß nicht, wie es anderen Fotografen geht, die, wie ich, das Ganze als Hobby betreiben. Aber bei mir hängen die Kreativität beim – und Motivation zum – Fotografieren stark davon ab, ob ich den Kopf frei habe. So hat mich zum Beispiel im Sommer und Herbst etwas anders stark beschäftigt, so dass ich mich kaum zum Fotografieren aufraffen konnte. Und als ich dann doch mal eine Kamera in die Hand nahm, entstanden dabei Ergebnisse, die zwar ganz nett waren, aber mich nicht wirklich überzeugen konnten. Ich war also, wie man so schön sagt, in einem kreativen Loch gefangen.

Da ich aus ähnlichen Erfahrungen weiß, nichts erzwingen zu können, habe ich einfach darauf vertraut, dass die Lust am Fotografieren von selbst wieder kommt und in der Zwischenzeit den Bearbeitungs- und Entwicklungsbacklog etwas reduziert. Als ich wieder Bilder machen, und nicht nur alte bearbeiten, wollte, habe ich zu einem bewährten Mittel gegriffen…

Best of 2017 oder Top 5

Nikola in PragDie Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist ja traditionell auch die Zeit der Jahresrückblicke. Aber keine Angst, hier kommt jetzt kein langer Text über die Dinge, die in diesem Jahr fotografisch gut oder auch eher suboptimal gelaufen sind. In Anlehnung an Threads in zwei Foren, in denen ich Mitglied bin (in einem davon lese ich nur noch gelegentlich mit), möchte ich hier meine 5 „besten“ Fotos des Jahres präsentieren. Ob es wirklich die besten Aufnahmen des Jahres sind, kann ich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. Wahrscheinlich würde ich schon morgen eine andere Auswahl treffen.

Analog, digital? Sch…egal

Eine meiner sonntäglichen Gewohnheiten ist es, gemütlich bei einer Tasse Tee die Browserfruits auf kwerfeldein.de auf dem Tablett zu lesen. Dabei wurde ich an einem der letzten Sonntage an einen facebook-Beitrag von Benjamin Sieber erinnert, in dem er über eine Reaktion eines Menschen mit Digitalkamera auf eine facebook-Gruppenbeitrag zum Digitalisieren von Negativen schreibt. Nachdem ich mit dem Kopfschütteln fertig war, machte ich mir dann doch so ein paar Gedanken zum angerissenen Thema.

Besuch aus Pilsen

PolaroidIn der Zusammenarbeit mit Modellen trifft man, wie auch im richtigen Leben, immer wieder auf Menschen, mit denen man sehr schnell eine gemeinsame Basis findet. Zu diesen Menschen gehört für mich Jenni. Auch wenn die Kommunikation während unserer bisherigen Zusammentreffen im Studio im Rahmen von Model-Sharings auf Englisch stattfand, so waren die Bildergebnisse für die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit immer sehr gut. Wie man auch schon hier im Blog schon mehrfach sehen konnte.

Im Wohnzimmer

Nachdem der Teaser zum Wohnzimmer-Shooting mit C_G auch schon ein bisschen zurück liegt, sollte ich der Ankündigung auch mal Bilder folgen lassen.

Nun hatte ich zwischen August und November allerdings deutlich mehr Lust Filme zu belichten als diese auch zu entwickeln und zu scannen. Eine Möglichkeit wäre gewesen, zuerst die digitalen Aufnahmen zeigen können, um später die analogen nachzureichen. Das hätte auch noch den angenehmen Nebeneffekt gehabt, die Postingfrequenz im Blog zu erhöhen. Allerdings schaue ich im Fernsehprogramm auch kaum Mehrteiler an, da wollte ich beim Bloggen auch nicht damit anfangen.

Reisevorbereitungen

Reisen und Fotografieren ergänzen sich hervorragend. Entstanden bei mir früher die meisten Bilder im Urlaub, so verteilen sich meine fotografische Aktivitäten nun gleichmäßiger über das Jahr. Es kommt sogar vor, dass ich Ausflüge oder Kurzurlaube nur deshalb unternehme, weil es am Ziel interessante Motive gibt.

Je nach Entfernung zum Ziel bereite ich mich beim Erstbesuch mehr oder weniger intensiv vor. Ist das Ziel nah genug um es mit wenig Aufwand wieder zu besuchen, nutze ich den Erstbesuch für einen ersten Eindruck, der bei weiteren Besuchen vertieft wird. …