Spieglein, Spieglein,…

an der Wand.

Nein, es geht hier nicht darum wer der oder die Schönste ist. Diese Frage ist bei der Konstellation eines fotografischen Zusammentreffens einer Frau vor der Kamera und einem etwas zu gut genährten Fotografen hinter der Kamera schnell geklärt. Die Schönste ist selbstvertsändlich Anastasia G..

In deren Wohnung in Erfurt hatten wir uns zum gemeinsamen Bilder machen im Dezember getroffen. Und wie ich beim Vorbereiten des Kalenderbildbeitrags zum November feststellen musste, hatte ich, entgegen meiner Ankündigung, bisher aus diesem Shooting nur die Fotos aus meinem Kalender gezeigt. Das möchte ich nun ändern.

Für diese Serie haben wir die großen Spiegel, von denen mehrere in der Wohnung verteilt waren, in die Bildgestaltung mit einbezogen. Dabei musste ich als Fotograf auf noch mehr achten als sonst schon. Zum Beispiel darauf nicht versehentlich über die Spiegelung teilweise oder ganz mit im Bild zu landen. Oder dass nicht etwas in der Spiegelung auftaucht, das stört oder ablenkt.

Kalender 2020, November

Das Kalenderbild für diesen Monat gab es schon einmal im Jahresrückblick zu sehen. Dort habe ich etwas ausführlicher beschrieben, wie es zu Shooting mit Anastasia in ihrer Erfurter Wohnung gekommen ist.

Auch wenn das Bild auf den ersten Blick einen Studio-Eindruck vermittelt, so ist es doch mit natürlichem Licht entstanden. Der „Trick“, wenn man es so formulieren will, besteht darin, die dunklen Vorhänge soweit zu zu ziehen, dass nur ein schmaler Lichtstrahl das Modell trifft. Wenn man dann noch die Vorhänge im unteren Bereich mit einer Klammer zusammenhält, konzentriert sich das Licht wie hier nur auf Gesicht und Oberkörper. Abgeschaut hatte ich mir diesen Kniff vor ein paar Jahren bei einem Workshop bei Andreas Jorns. Und in Ermangelung dunkler Vorhänge konnte ich ihn erst hier einsetzen.

Kalender 2020, Juni

Diesen Monat beginnen wir mal wieder mit einem Aktportrait der reizenden Angelina. Sie war auch schon im März im diesjährigen Kalender vertreten. Und weil ich damals schon ausführlich über unsere langjährige und angenehme Zusammenarbeit geschrieben habe, spare ich mir heute weitere Lobpreisungen.

Auch zum Lichtsetup lässt sich wenig sagen, außer dass ich meine Modelle sehr gerne vor diesem Fenster in Szene setze. Entsprechend häufig gab es den Vorhang schon im einen oder anderen Kalenderbild zu sehen. Es gab auch schon Blogbeiträge mit Bildern an diesem Fenster. Somit können wir in diesem Monat auch mal auf die Lichtskizze verzichten.

Kalender 2019, August

Kaffee am FensterDer August beginnt mit einem Bild, das ein Klischee erfüllt. Eine schöne Frau, die sich lässig ein Herrenhemd übergeworfen hat, steht sinnierend mit einer Kaffeetasse in der Hand am Fenster. Hat man, auch von mir, schon öfter gesehen, oder auch fotografiert, und sieht doch immer wieder gut aus. Vielleicht auch, weil die Gedanken nach dem „Morgen danach“, die sich beim Betrachter einstellen, durchaus positiv besetzt sind. Da darf auch mal, wenn es nach mir geht, das Stilmittel „veraltet, abgenutzt oder überbeansprucht erscheinen“ (frei nach Wikipedia).

Kalender 2019, Mai

Schon wieder ist ein Monat vergangen. Zeit um den Kalender um zu blättern und das aktuelle Kalenderbild zu zeigen. Auch wenn es immer heißt, der Mai würde alles neu machen, so war das unbekleidete Modell dieser Portraitaufnahme auch schon im Januar hier zu sehen.

Lieblingsmodelle und Musen, Dezember

Das Kalender-Jahr schließt ein Foto der reizenden Nikol ab. Da dies ihr dritter Auftritt in diesem Kalender ist, erübrigt es sich eigentlich viel über sie zu schreiben. Die Gefahr von Wiederholungen ist einfach zu groß. Wobei man andererseits nicht oft genug erwähnen kann, dass sie ein sehr sympathisches Modell mit einer sehr professionellen Einstellung ist. Und dazu kommt noch ihr Aussehen, das alleine schon den Weg nach Prag rechtfertigen würde.

Ich bin „fremdgegangen“

Nein, ich bin nicht wirklich im klassischen Sinne fremd gegangen. Und um möglichen Gerüchten vorzubeugen, möchte ich auch versichern, dass der Titel auch auch in keinem Zusammenhang zur liebreizenden Kiki steht, die mir beim Anfertigen der Bilder für diesen Beitrags behilflich war. Vielmehr bezieht er sich mehr auf eine vorübergehende Abkehr von meinem Lieblingsfilm, dem Kodak Tri-X. Eigentlich bin ich daran gewöhnt ab und zu andere Filme in der 400er-Klasse in meiner Hasselblad zu verwenden. Ist z.B. der Tri-X als Rollfilm gerade nicht lieferbar, dann verwendete ich auch ganz gerne mal den Rollei RPX400. Oder wenn ich mehr Korn möchte, dann kommt auch mal der Fomapan 400 in die Kamera. Doch das sind eher Spezialfälle. In der Regel bleibe ich beim Tri-X.