Top 5 von 2018 oder eine Art Jahresrückblick

Ende Dezember findet man überall die Rückblicke auf das zurückliegende Jahr. Da will ich, nachdem ich 2017 damit angefangen habe, mich auch in die Gruppe der Zurückblicker einreihen. Und auch dieses Jahr greife ich die Idee auf die 5 „besten“ Aufnahmen zu präsentieren, was immer auch damit gemeint sein soll. In meinem Fall sind das nicht die Bilder, die die meisten Likes in den sozialen Medien ergattert haben, und somit zu den „best nine“ auf Instagram gehören, wie man sie gerade gehäuft präsentiert bekommt. Es sind auch nicht die Fotos, die technisch am perfektesten sind oder besonders gelungen nach irgendwelchen Regeln gestaltet wurden, sondern die Aufnahmen, die für mich persönlich für dieses Jahr stehen.

Ich bin „fremdgegangen“

Nein, ich bin nicht wirklich im klassischen Sinne fremd gegangen. Und um möglichen Gerüchten vorzubeugen, möchte ich auch versichern, dass der Titel auch auch in keinem Zusammenhang zur liebreizenden Kiki steht, die mir beim Anfertigen der Bilder für diesen Beitrags behilflich war. Vielmehr bezieht er sich mehr auf eine vorübergehende Abkehr von meinem Lieblingsfilm, dem Kodak Tri-X. Eigentlich bin ich daran gewöhnt ab und zu andere Filme in der 400er-Klasse in meiner Hasselblad zu verwenden. Ist z.B. der Tri-X als Rollfilm gerade nicht lieferbar, dann verwendete ich auch ganz gerne mal den Rollei RPX400. Oder wenn ich mehr Korn möchte, dann kommt auch mal der Fomapan 400 in die Kamera. Doch das sind eher Spezialfälle. In der Regel bleibe ich beim Tri-X.

Schon viel zu lange her

Und das gleich zweimal. Zum einen wartet meine Holga WPC120 schon länger darauf aus mal wieder an die frische Luft zu kommen. Zum anderen war ich schon länger nicht mehr in Venedig. Da hat mir leider in schöner Regelmäßigkeit die Gesundheit den Strich durch bereits gebuchte Aufenthalte gemacht. Mal schauen, ob ich ich beides, also Holga und Venedig mal wieder verbinden kann. 2009 und 2010 hatte ich bei zwei Kurzurlauben zum Fotografieren in der Lagunenstadt auch die Weitwinkel-Lochkamera aus China dabei. Da das Wetter mich gerade nicht zum Fotografieren nach draußen zieht und auch kein Fototreffen ansteht, möchte ich ein paar Ergebnisse von damals zeigen.

Angelina auf Film

Wer in diesem Beitrag zum Shooting mit Angelina den Text aufmerksam auch noch nach den Bildern gelesen hat, weiß, dass ich noch noch die Bilder aus der Analogkamera zeigen wollte. Und hier zeige ich sie auch schon. Ist ausnahmsweise mal zeitnah, wie man so schön sagt, nach dem ersten Beitrag. Man muss also nicht das alte Meme heraus kramen in dem es heißt, „Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch. Man muss ihn nicht alle 6 Monate daran erinnern“ ;-)

Kalender 2017, Bild zwölf

Zum Jahresabschluss gibt es wieder ein Foto aus meinen Anfangszeiten der Fotografie schöner Menschen. Und obwohl schon ein paar Jahre seit der Aufnahme vergangen sind, gehört es immer noch zu meinen Lieblingsbildern. Auch wenn ich heute das Model davon abhalten würde die Hand an den Kopf zu legen. Ich finde das sieht in den seltensten Fällen gut aus. Das hier ist m.E. eine dieser Ausnahmen.

Ein Link-Tipp zum Wochenende

Heute möchte ich ein paar Links zu einem interessanten Fotografen verbreiten.

Der in Belgien lebende, polnische Fotograf Radoslaw Pujan, auf den ich schon vor längerer Zeit auf Flickr gestoßen bin, bloggt nun auch.

Unter der Überschrift „Around Photography“ schreibt er seit kurzem über seine Shootings und die Entstehung seiner Bilder. Da er auf Film fotografiert, gibt es da neben wunderbaren Bildern auch Artikel zu technischem Gerät und Filmmaterial.