Lieblingsmodelle und Musen, April

Im Vergleich zu den anderen Modellen im diesjährigen Kalender hatte ich mit Nikola bisher die wenigsten Shootings. Da jedoch bei beiden Zusammentreffen sehr gute Bilder entstanden sind, die es immer in die Riege der Lieblingsbilder des jeweiligen Jahres geschafft haben, hielt ich die Aufnahme in diesen Kalender für angebracht. Ich weiß nur nicht, ob sie wegen der guten Bilder, zu denen sie mich inspiriert hat eher zu den Musen oder wegen ihrer sympathischen Art und der unkomplizierten Zusammenarbeit zu den Lieblingsmodellen gehört.

Lieblingsmodelle und Musen, März

Wenn man sich mit einer Frau seit 2011 jedes Jahr mindestens einmal zum Fotografieren trifft, dann hat diese die Bezeichnung Lieblingsmodell mehr als verdient. Dazu führt Angelina auch meine Liste der Modelle mit den meisten Bildern im Lightroom-Katalog an. Ich könnte jetzt eine Liste an Links zu Aufnahmen mit ihr hier im Blog folgen lassen, mache es mir aber einfach und verweise nur auf den Beitrag zum letzten Zusammentreffen im November.

Angelina auf Film

Wer in diesem Beitrag zum Shooting mit Angelina den Text aufmerksam auch noch nach den Bildern gelesen hat, weiß, dass ich noch noch die Bilder aus der Analogkamera zeigen wollte. Und hier zeige ich sie auch schon. Ist ausnahmsweise mal zeitnah, wie man so schön sagt, nach dem ersten Beitrag. Man muss also nicht das alte Meme heraus kramen in dem es heißt, „Wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das auch. Man muss ihn nicht alle 6 Monate daran erinnern“ ;-)

Angelina

AngelinaIch weiß nicht, wie es anderen Fotografen geht, die, wie ich, das Ganze als Hobby betreiben. Aber bei mir hängen die Kreativität beim – und Motivation zum – Fotografieren stark davon ab, ob ich den Kopf frei habe. So hat mich zum Beispiel im Sommer und Herbst etwas anders stark beschäftigt, so dass ich mich kaum zum Fotografieren aufraffen konnte. Und als ich dann doch mal eine Kamera in die Hand nahm, entstanden dabei Ergebnisse, die zwar ganz nett waren, aber mich nicht wirklich überzeugen konnten. Ich war also, wie man so schön sagt, in einem kreativen Loch gefangen.

Da ich aus ähnlichen Erfahrungen weiß, nichts erzwingen zu können, habe ich einfach darauf vertraut, dass die Lust am Fotografieren von selbst wieder kommt und in der Zwischenzeit den Bearbeitungs- und Entwicklungsbacklog etwas reduziert. Als ich wieder Bilder machen, und nicht nur alte bearbeiten, wollte, habe ich zu einem bewährten Mittel gegriffen…

ungeschminkt Teil 2

ungeschminkt am FensterIch arbeite ganz gern mit wiederkehrenden Elementen bei meinen Shootings. Daraus lassen sich dann ganz gut Serien für die Präsentation ableiten. Manche Serien kann man im Rahmen von Shootings ganz gut einbauen und so fortführen. So ist es kein Problem mal eben den Stuhl vor den Stoffhintergrund zu stellen und ein paar Bilder für diese Serie zu machen.

Bei meiner „ungeschminkt“-Serie ist das anders. Schließlich brauchte es dafür Modelle, die bereit sind sich ohne Makeup vor der Kamera zu zeigen. Und die müssen auch noch ungeschminkt zum Termin erscheinen. Da kann man nicht einfach mal so beim Fotografieren sagen, „Schmink‘ Dich mal ab. Das nächste Set machen wir dann ohne Makeup.“

Kalender Dezember 2016

Dezember 2016Oft findet man in sozialen Netzwerken und Fotoforen Beiträge, in denen der Ersteller fragt, welche Ausarbeitung denn besser ankomme, die farbige oder die schwarzweiße? Bei meinen Bildern stelle ich mir diese Frage sehr selten. Im Zweifelsfall bevorzuge ich die Schwarzweißbilder. Deshalb war es schon etwas Besonderes, dass der Kalender 2016 mit einem Farbfoto begonnen hat. Und nun endet er auch noch mit einem solchen.