Eigentlich nur ein Test

Ich verwende schon ziemlich lange WordPress, die Software, die hinter diesem Blog steckt. Die erste Version dürfte die 1.2 gewesen sein. Ich erinnere mich noch daran, dass man für statische Seiten wie z.B. das Impressum ziemlich tricksen musste. Das wurde dann mit der Einführung der Seiten mit Version 1.5 deutlich besser. Man kann also durchaus sagen, ich habe mich irgendwie an dieses System gewöhnt und dabei einige Neuerungen kommen sehen. Die Seiten war so eine Änderung, die WordPress vom reinen Blogsystem hinzu einem Content-Management-System weiter entwickelt hat.

Man kann die Seiten wie hier auch nur für Inhalte, die sich kaum ändern, wie das Impressum, die „About Me“-Seite oder die Galerien nutzen. Also quasi nur als Ergänzung zu den Blogbeiträgen. Apropos Galerien. Die Möglichkeit in der Mediathek Galerien zu erstellen und diese in die Beiträge einzufügen, habe ich sehr gerne genutzt. Seit einiger Zeit nutze ich allerdings das Plugin FooGallery, weil es mir mehr Möglichkeiten in der Darstellung bietet.

Allerdings habe mich nicht alle Neuerungen dazu gebracht meine Abläufe anzupassen. So hat mich der visuelle Editor so gar nicht überzeugt. Nach ein paar Versuchen, die nicht so funktionierten wie ich es erwartet hatte, bin ich wieder zum klassischen Text-Editor zurückgekehrt. Ich bin damit beim Schreiben einfach schneller. Vermutlich liegt hier auch der Grund warum ich bis zum vorletzten Wochenende dieses Blog noch mit der Version 4.9.16 betrieben habe. Also die letzte Version ohne den neuen Editor Gutenberg. (Benannt nach dem Buchdruckerfinder, nicht nach dem ehemaligen Copy-und-Paste-Minister, der sich ähnlich schreibt)

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Meine Portfolio-Seite www.votho-web.de habe ich allerdings schon gleich mit einer 5.x-Versionen gestartet. Dort verwende ich auch den Block-Editor aka Gutenberg-Editor. Die Beiträge dort bestehen in den meisten Fällen nur aus einem Bild-Block mit zentriertem Foto mit Bildunterschrift. Gelegentlich kommt noch ein Absatz mit einem kurzen Text dazu. Nichts kompliziertes also und problemlos mit dem für mich ungewohnten Werkzeug umzusetzen. Nur einmal habe ich eine kleine Galerie ergänzt. Was mich allerdings von Anfang an stört ist, dass in dem Widget für die Stichworteingabe der Link zu den meistgenutzten Stichwörten fehlt, wie er beim klassischen Editor vorhanden ist (siehe links). Der spart mir hier speziell beim Erstellen der Kalenderblatt-Beiträge viel Tipperei, weil sich doch vieles wiederholt (z.B. Kalender, Model, schwarzweiß, Akt, Portrait…).

Deshalb habe ich auch nach dem Aktualisieren auf 5.6 sofort das Plugin Classic Editor installiert. Vor allem um die Entwürfe nicht auf den Block-Editor umstellen zu müssen. Da ich aber davon ausgehe, dass sich die Entwickler mit dem Gutenberg-Editor schon etwas dabei gedacht haben, probiere ich ihn einfach mal mit diesem Beitrag aus.

D750 . 50/1,4@4,0 . 1/60s . ISO 400

Und deshalb füge ich jetzt einfach mal ein paar Fotos aus der Mediathek hier ein, die in keinem Zusammenhang zum Thema stehen. Das gleiche gilt auch für die nachfolgende Galerie, die ich aus meiner Sammlung des fooGallery-Plugins entnehme.

Als vorläufiges Fazit würde ich sagen, dass man mit dem Block-Editor arbeiten kann. Alle Funktionen sind vorhanden, manches bedient sich einfacher, vieles (für mich) umständlicher. Das Killer-Feature, das den Umstieg zwingend machen würde, habe ich für mich bisher noch nicht entdeckt. Ich glaube ich bleibe vorerst beim Classic Editor.

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