Die Sache mit der Inspiration

Bei einem kreativen Hobby wie der Fotografie taucht die Frage nach der Inspiration und woher man sie bezieht immer wieder auf. Erst neulich wurde in einer Folge des Photologen-Podcasts über inspirierende Podcasts und Websites gesprochen. Nun sollte es regelmäßige Leser dieses Blog ja nicht besonders überraschen, dass ich meine Anregungen für Fotos ganz gerne aus Gedrucktem, also Bildbänden und Magazinen beziehe. Natürlich beeinflussen mich auch die Bilder, die ich online betrachte. Jedoch hat sich die Art der Beeinflussung im Laufe der Jahre verändert.

Lieblingsmodelle und Musen, Oktober

Beim Umblättern des Kalenders stoßen wir heute auf eine gute Bekannte, mit der das Kalender-Jahr begonnen hat, die reizende Kiki. Sie war auch schon im vergangenen Jahr (und den Jahren davor) in meinem Kalender vertreten. Ein wahres Lieblingsmodell also, das mich immer wieder zu neuen Bildideen inspiriert.

Nicht nur das Modell konnte man dieses Jahr schon einmal bewundern, auch das Set mit einer schönen Frau am Spiegeltisch kam schon im Mai mit der lieben Jenni zu einem Auftritt. Auch wenn der Aufbau bzgl. des Lichts gleich bleibt, verändert sich der Bildeindruck durch verschiedene Posen und Outfits (oder das Weglassen dieser) dann doch.

Ich bin „fremdgegangen“

Nein, ich bin nicht wirklich im klassischen Sinne fremd gegangen. Und um möglichen Gerüchten vorzubeugen, möchte ich auch versichern, dass der Titel auch auch in keinem Zusammenhang zur liebreizenden Kiki steht, die mir beim Anfertigen der Bilder für diesen Beitrags behilflich war. Vielmehr bezieht er sich mehr auf eine vorübergehende Abkehr von meinem Lieblingsfilm, dem Kodak Tri-X. Eigentlich bin ich daran gewöhnt ab und zu andere Filme in der 400er-Klasse in meiner Hasselblad zu verwenden. Ist z.B. der Tri-X als Rollfilm gerade nicht lieferbar, dann verwendete ich auch ganz gerne mal den Rollei RPX400. Oder wenn ich mehr Korn möchte, dann kommt auch mal der Fomapan 400 in die Kamera. Doch das sind eher Spezialfälle. In der Regel bleibe ich beim Tri-X.

Lieblingsmodelle und Musen, August

Ja, die sympathische Jenni gehört unbedingt zu meinen Lieblingsmodellen. Was man auch an ihrem, nach Februar und Mai, schon dritten Auftritt im diesjährigen Kalender unschwer erkennen kann.

Das Foto ist, wie auch schon die beiden Anderen, wieder für die sozialen Medien geeignet. Bei der Auswahl der Bilder ist mir aufgefallen, dass im vergangenen Jahr bei den Akt-Shootings einiges entstanden ist, dass sich ohne weitere Zensurmaßnahmen problemlos bei facebook und Instagram posten lässt. Da ich nicht mehr als in den Jahren davor darauf geachtet habe, scheinen sich die Richtlinien der amerikanischen Netzwerke unbewusst in die Bildgestaltung eingeschlichen zu haben. Ich werde das mal weiter beobachten.

Lieblingsmodelle und Musen, Juni, die zweite

Falls sich jemand wundert, dass der Beitrag zum Juni-Kalenderblatt etwas spät erscheint, den kann ich beruhigen. Auch diesen Monat wurde pünktlich zum Ersten das entsprechende Bild gepostet. Doch leider hat sich beim dort gezeigten Modell etwas im beruflichen Umfeld ergeben, dass sie dazu veranlasst hat, mich darum bitten das Bild offline zu nehmen. Und bei Stamm- aka Lieblingsmodellen diskutiere ich da nicht lang und entferne den Beitrag vom Blog.

Also mache ich es wie die Herren an der Außenlinie bei der WM und wechsle ein anderes Lieblingsmodell ein.