Zwei : eins

Sally 08Hätte es für das Shooting, von dem ich heute berichten möchte, ein Motto gegeben, so wäre zwei zu eins in mehr als einer Hinsicht recht passend gewesen. Zwei Fotografierende und ein Model oder anders betrachtet, zwei Frauen und ein Mann, waren die Protagonisten der fotografischen Verabredung, die am Dienstag nach Ostern bei mir im Wohnzimmer stattfand.

Unschwer zu erraten ist, dass mit dem fotografierenden Mann ich gemeint bin. Ebenfalls mit Kamera am Set war meine Blognachbarin Birgit, die mal bei einem Fotoabend unserer Fotogruppe den Wunsch geäußert hatte, bei einem Portraitshooting dabei sein zu dürfen. Nachdem wir bei mehreren Versuchen festgestellt haben, dass die Terminkalender von Studierenden und Berufstätigen schwierig zu koordinieren sind, gab es Anfang April tatsächlich einen Shooting-Termin, der für uns beide passend war.

Die wichtigste Person, ohne die so ein Portraitshooting nicht stattfinden kann, war natürlich das Model. Die sympathische Sally war in der Model-Kartei auf meine Bilder aufmerksam geworden und hatte mich gefragt, ob ich sie gerne fotografieren würde. Und weil ich immer gerne gut aussehende Frauen vor meiner Kamera habe, war diese Frage schnell geklärt.

Sally 10Das Wetter war zwar trocken aber so kalt, dass wir die ursprüngliche Idee mit Aufnahmen im Freien zu beginnen schnell verworfen haben. Drinnen im Wohnzimmer zeigte sich wieder einmal, dass Tageslicht eine wunderbare Beleuchtung abgibt. So waren wir zunächst überwiegend am so genannten französischen Balkon aktiv. Diese Balkontür mit Geländer davor eignet sich sehr gut für verträumte Portraits.

Die Idee Sally so zu platzieren, dass sie sich im Glas der geöffneten Tür spiegelt, hat leider aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht 100% so funktioniert wie gedacht. Ohne die Mithilfe von Birgit, die auf meine Zurufe den Öffnungswinkel der Tür immer mal wieder variierte, wären die erzielten Ergebnisse so allerdings überhaupt nicht möglich gewesen.

Und auch bei der Frage, welches Outfit als nächstes zum Einsatz kommen soll, war die weibliche Sichtweise von Birgit eine große Hilfe. Natürlich hat sie nicht nur assistiert sonder auch selbst fotografiert. Da war es für mich sehr interessant zu sehen wie eine Fotografin an die Aufnahmen herangeht. Auf dDie Ergebnisse in Birgits Blog bin ich schon sehr gespannt sind beeindruckend gut. Sollte man sich unbedingt anschauen.

Gegen Ende des Shootings kam dann noch mein Stoffhintergrund zum Einsatz. Mit der Firefly, die vor einem meiner Yongnuo-Aufsteckblitze saß, erzeugten wir eine härtere Lichtstimmung, die sehr gut zum Outfit mit dem Totenkopf-T-Shirt und den Halsketten passte. In der Nachbearbeitung habe ich diesen Eindruck noch verstärkt. Dabei habe ich die Helligkeits- und Kontrastwerte des Lightroom-Presets „Rotfilter“ für den gewünschten Look passend variiert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Nachmittag sehr genossen habe und gegen eine Wiederholung in dieser oder ähnlicher Form nichts einzuwenden hätte.

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