Von der indischen Küche in ein Prager Schlafzimmer

Ich geb ja zu, der Titel dieses Blogbeitrags ist etwas verwirrend und bedarf einer Erklärung.

Die Geschichte begann damit, dass ich mir letztes Jahr das Buch „Sensual Nude“ von Andreas Jorns zu Weihnachten geschenkt hatte. Ein sehr empfehlenswertes Buch übrigens. Im, ich nenne es mal so, Praxisteil, in dem Andreas zu verschiedenen Fotos etwas zur Entstehung und Bearbeitung erzählt, kam mir dann ein Modell ziemlich vertraut vor. Und tatsächlich handelt es sich dabei um die reizende Nikola, die mich im Herbst 2014 zum Fotografieren besucht hatte. Da beim Foto im Buch der Schärfepunkt nicht gerade da liegt, wo man ihn allgemein erwartet, diente es auch als Beweis dafür, dass bei guten Fotos der Inhalt vor der technischen Perfektion kommt. Oder wie es Andreas kurz auf den Punkt bringt:

„Schärfe gibt’s beim Inder“

Neben einem heftigen innerlichen Nicken brachte mir das Bild auch die Erkenntnis, es wäre mal wieder Zeit dieses tolle Modell vor die Kamera zu bekommen. Also warf ich einen Blick auf ihre Homepage und stellte im Kalender fest, dass sich ein Besuch in Prag im Januar anbieten würde. Ich hatte auf ihrer Facebookseite verfolgt wie sie eine Altbauwohnung als mögliche Location herrichtet.

So kam es nach einem kurzen Mailwechsel zum Festlegen eines passenden Termins dazu, dass ich an einem Morgen im Januar bei knackigen Minustemperaturen mein Auto in einem Prager Wohngebiet parkte und mich mit Fototrolley und ein paar Requisiten in der Ikea-Tasche zum „Prague Boudoir“ von Nikola aufmachte. Nachdem wir die 4 Stockwerke zum Dachgeschoss erklommen hatten, zeigte mir Nikola die helle Wohnung und wir besprachen die Sets, die wir in den verschiedenen Räumen fotografieren wollten.

Mit dem Set, das wir am Nachmittag im Schlafzimmer aufgenommen haben, möchte ich beginnen Bilder dieses Fototreffens zu zeigen.

Ist jetzt auch mal ein Versuch von meiner bisherigen Praxis der Bildpräsentation (ein Shooting = ein Blogbeitrag) abzukommen. Ich verspreche mir davon zum einen mehr und häufigere Beiträge, weil ich nicht erst abwarten muss bis alle Bilder des Shootings bearbeitet sind. Und auchmehr Möglichkeiten in der Präsentation, also auch z.B. mal eine Strecke mit einer farbigen Filmsimulation. Mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.