Sumo

Sumo-Ausstellung, Flyer und KarteVor zehn Jahren brachte Helmut Newton mit dem Taschen-Verlag ein Fotobuch heraus, das alle bisher da gewesenen Dimensionen sprengte. Nun sind erstmals in einer Ausstellung der Newton-Stiftung alle 394 im Buch vertretenen Aufnahmen für alle zu sehen, die keines der 10.000 Bücher der limitierten Auflage zu Hause haben. Die Ausstellung findet im Berliner Museum für Fotografie statt und ist noch bis zum 17. Mai geöffnet.

Als ich Anfang November mal wieder geschäftlich in Berlin zu tun hatte, konnte ich es einrichten, vor der Rückreise in der Jebensstraße vorbeizuschauen.

Wenn einer eine Reise tut,

dann kauft er was zu lesen. So könnte das Motto meiner letzten Dienstreisen lauten. Da ich ungern auf den letzten Drücker einchecke, bleibt am Flughafen eigentlich immer genügend Zeit das Angebot im Zeitschriftenladen genauer nach lesenswerten Fotozeitschriften zu durchforsten. Dabei finde ich es besonders interessant, am ausländischen Zielflughafen vor dem Rückflug nach Zeitschriften zu suchen, die man hier kaum bekommt.
Lektüre

A Photographer’s Life

EintrittskarteWie ich hier bereits geschrieben hatte, war ich Ende Februar in Berlin. Nach dem Besuch der Museumsinsel wollte ich mir unbedingt auch noch die Leibovitz-Ausstellung im Postfuhramt an der Oranienburger Straße anschauen, die am Wochenende vor meinem Besuch eröffnet hatte.

Anni Leibovitz ist bekannt geworden durch ihre Bilder, die sie für das Rolling-Stone Magazine aufgenommen hat. Mehr Informationen zu ihr finden sich in der Wikipedia, da muss ich hier nicht alles in eigenen Worten neu schreiben.

Der Appetit kommt mit dem Essen,

Zaunsagt man ja im Allgemeinen schon mal gern.

Heute hat sich der Spruch bei mir auf einem anderen Gebiet mal wieder bewahrheitet. Die letzten Tage hatte ich überhaupt keine Lust die Kamera in die Hand zunehmen und Bilder zu machen. Möglicherweise hatte auch das Wetter so seinen Anteil an dieser fotografischen Flaute.

Plan B

SL300Es ist immer gut eine Alternative zu haben.
Am Sonntag Morgen durfte ich meine Mutter und zwei ihrer Bekannten zum Flughafen nach Stuttgart chauffieren. Und weil der Flieger recht zeitig abhob, hatte ich ab 9:00 Uhr Zeit noch etwas in der Landeshauptstadt zu unternehmen.

Gegen meinen ursprünglichen Plan, vom Flughafen in die Wilhelma (für Nicht-Schwaben, das ist der Stuttgarter Zoo) zum Viecher-Knipsen zu fahren, sprach leider das Wetter. Als ich das Terminal verliess, regnete es. Also nicht ideal für Outdoor-Betätigungen.