Sharing mit Lerneffekt

Am Samstag nahm ich an einem Modelsharing teil, das ich über die Model-Kartei entdeckt hatte. Anders als beim letzten Sharing waren alle teilnehmenden Fotografen gleichzeitig im Studio und fotografierten nacheinander das Modell in den verschiedenen Outfits.

Der Vorteil war für mich in dieser Konstellation, dass man sich untereinander austauschen musste und dadurch auch mehr Ideen entstanden, wie wenn ich alleine mit meiner Kamera vor dem Modell gestanden hätte.

Akt ist…

  • etwas anderes als nur ein nacktes Model zu fotografieren.
  • etwas Schönes, wenn es gut gemacht ist.
  • nicht pornografisch.
  • anspruchsvoll zu fotografieren.

Um diese Thesen kreisten meine Gedanken als ich neulich zum Modelsharing nach Nürnberg fuhr. Wobei mein Hauptsorge war, ob meine Ergebnissen auch meinen eigenen Ansprüchen genügen werden. Schließlich sieht man in Fotografieforen zu oft (N)a(c)ktbilder, die eigentlich nur eine technische Voraussetzung für ein Aktbild erfüllen, das Modell ist unbekleidet.

Modelsharing

CorsageNach zwei Studio-Workshops bei Daniel Kotzsch und dem CLS-Workshop im vergangenen Jahr, möchte ich dieses Jahr das Fotografieren von Menschen intensivieren.

Wenn das ganze geplant von statten geht spricht der (Hobby-)Fotograf da ja gerne von „People“-Fotografie, die da im Rahmen eines „Shootings“ stattfindet. Diese Anglizismen muss man nicht mögen, lassen sich aber vermutlich nicht immer vermeiden, wenn man sich in diesem Umfeld eindeutig ausdrücken möchte. Neben den schon Erwähnten findet man auch gerne mal den Begriff „Modelsharing“.