Ein spontaner Ausflug nach Berlin

C/O Berlin (Mick Jagger)Als ich vor einiger Zeit in der Photonews blätterte und mir gewohnheitsgemäß die Liste mit den Ausstellungen durchschaute, fiel mir auf, dass ich schon länger nicht mehr privat in Berlin war. Und so reifte ein Plan heran, mir verschiedene Ausstellungen anzuschauen. Anreisen wollte ich mit dem Fernbus, weil mir das stressfreier erschien als selbst mit dem Auto zu fahren. Günstiger ist es dazu auch noch.

Der Fahrplan der grünen Busse machte es sogar möglich ohne Hotelübernachtung auszukommen. Und so stieg ich mitten in der Nacht zum Donnerstag in Bayreuth in einen überraschend geräumig bestuhlten Doppelstockbus um mich in die Hauptstadt bringen zu lassen. Fast pünktlich kamen wir am ZOB in der Nähe des Messegeländes an.

Berlin war mal wieder eine Reise wert

Nachdem Thilo mit neuen Bildern von einem Workshop in Berlin vorlegt, sollte ich mal endlich meinen Bericht zu meinem Ausflug nach Berlin im März fertig schreiben. Ziel des Ausflugs war nicht die Hauptstadt selbst sondern der Besuch eines Workshops dort. Und durch meinen Verweis auf Thilo dürfte auch klar sein, dass ich den gleichen, allerdings nicht denselben, Workshop wie er besucht habe. Nur war ich am Sonntag dort und er am Samstag.

Helmut Newton – Polaroids

Anfang des Monats war ich wegen meines Polithobbys in Berlin. Und weil ich da nicht nur politische Reden hören und den lieben Genoss(inn)en etwas über die WebSozis und das Internet erzählen wollte, habe ich noch einen Tag dran gehängt und zwei Fotoausstellungen besucht.

Dass eine davon die Polaroids-Ausstellung in der Newton-Stiftung sein würde, dürfte die Leser dieses Blogs nicht wundern. Schließlich habe ich Helmut Newton hier schon das eine oder andere Mal erwähnt.

Streetfotografie mal anders

Ich hatte im letzten Beitrag erwähnt, dass ich am (vor-)letzten Wochenende nach Berlin fahren werde. Grund war die Präsentation von seconds2real in der Galerie exposure twelve am 12. Februar. Dort gaben Natalie Opocensky (Wien), Andreas Stelter (Minden), Christian Reister, Guido Steenkamp, Thorsten Strasas (alle drei aus Berlin), Siegfried Hansen (Hamburg) und Mario Cuic (München) mit Filmen und Slideshows einen Einblick in das künstlerische Schaffen der Streetfotografen-Kollektive.

Mein bestes(?) Foto 2010

Martin hat dazu aufgerufen, man möge sein bestes Foto aus 2010 zeigen. Gar nicht so einfach sich da auf ein Bild festzulegen.

2010 war bei mir ein fotografisch ergiebiges Jahr. Da sind einige, wie ich meine, gute Bilder entstanden. Ich habe mich nach einigem Überlegen dann für dieses Foto entschieden.

Entstanden ist diese Streetaufnahme auf einem mehrtägigen Fotoausflug nach Berlin mit meiner Hasselblad 500C auf Schwarzweiß-Film.

Photo-Challenge: Reflexion

Bei Jeriko gibt es seit einiger Zeit Photo-Challenges, also Foto-Aufgaben zu vorher festgelegten Themen.

Nun war ich am Wochenende mal wieder auf Verwandtschaftsbesuch und hatte nur analoges Fotozeugs dabei. Die am Wochenende gemachten Bilder, die zur aktuellen Aufgabe „Reflektion“ passen, bekomme ich leider nicht rechtzeitig digitalisiert. Deshalb hoffe ich, dass dieses 2 Wochen alte, analog entstandene Bild, als Beitrag angenommen wird.

Auf die Größe kommt es nicht an

zweimal Nikon mit 85mmoder vielleicht doch?Wie man oben sieht, haben semi-professionelle Spiegelreflexkameras von Nikon mit der Zeit an Größe (und Gewicht) zugelegt. Doch ist die Größe immer notwendig?

Sicher liegt die F100, oder eine vergleichbare Digitale, mit dem Batteriegriff besser in der Hand als die FM2. Autofokus und automatischer Filmtransport und andere Funktionen bieten zwar zusätzlichen Komfort. Das alles hat aber seinen Preis und sein Gewicht.

Wenn es also darum geht die Fototasche für einen Fotoausflug zu packen, stelle ich mir auch immer die Frage, ob ich das Gewicht die ganze Zeit herumtragen möchte und ob es wirklich die ganz große Tasche sein muss.

Sumo

Sumo-Ausstellung, Flyer und KarteVor zehn Jahren brachte Helmut Newton mit dem Taschen-Verlag ein Fotobuch heraus, das alle bisher da gewesenen Dimensionen sprengte. Nun sind erstmals in einer Ausstellung der Newton-Stiftung alle 394 im Buch vertretenen Aufnahmen für alle zu sehen, die keines der 10.000 Bücher der limitierten Auflage zu Hause haben. Die Ausstellung findet im Berliner Museum für Fotografie statt und ist noch bis zum 17. Mai geöffnet.

Als ich Anfang November mal wieder geschäftlich in Berlin zu tun hatte, konnte ich es einrichten, vor der Rückreise in der Jebensstraße vorbeizuschauen.