Ein spontaner Ausflug nach Berlin

C/O Berlin (Mick Jagger)Als ich vor einiger Zeit in der Photonews blätterte und mir gewohnheitsgemäß die Liste mit den Ausstellungen durchschaute, fiel mir auf, dass ich schon länger nicht mehr privat in Berlin war. Und so reifte ein Plan heran, mir verschiedene Ausstellungen anzuschauen. Anreisen wollte ich mit dem Fernbus, weil mir das stressfreier erschien als selbst mit dem Auto zu fahren. Günstiger ist es dazu auch noch.

Der Fahrplan der grünen Busse machte es sogar möglich ohne Hotelübernachtung auszukommen. Und so stieg ich mitten in der Nacht zum Donnerstag in Bayreuth in einen überraschend geräumig bestuhlten Doppelstockbus um mich in die Hauptstadt bringen zu lassen. Fast pünktlich kamen wir am ZOB in der Nähe des Messegeländes an.

Helmut Newton – Polaroids

Anfang des Monats war ich wegen meines Polithobbys in Berlin. Und weil ich da nicht nur politische Reden hören und den lieben Genoss(inn)en etwas über die WebSozis und das Internet erzählen wollte, habe ich noch einen Tag dran gehängt und zwei Fotoausstellungen besucht.

Dass eine davon die Polaroids-Ausstellung in der Newton-Stiftung sein würde, dürfte die Leser dieses Blogs nicht wundern. Schließlich habe ich Helmut Newton hier schon das eine oder andere Mal erwähnt.

Helmut Newton in Apolda

Helmut Newton in Apoldaoder besser gesagt, seine Bilder. Am Wochenende hatte ich mich nach Thüringen aufgemacht, um dort in Apolda im dortigen Kunsthaus die Ausstellung mit Bildern von Helmut Newton zu besuchen. Gezeigt werden noch bis zum 27. März Werke aus dem Museum der Moderne Salzburg, einer Leihgabe der Sammlung MAP.

Helmut Newton war bekannt für seine Akt- und Modefotos. Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Da ist es kaum verwunderlich, dass sich dies auch bei den Bildern in der Ausstellung wieder spiegelt. Dabei stehen sehr große Abzüge neben kleineren und auch sehr kleinen….

Interessantes im Netz

Im Moment lese ich lieber über Fotografie oder schaue mir Bilder von Anderen an als darüber zu schreiben. Beim Stöbern im Netz sind mir ein paar interessante Artikel über den Weg gelaufen, die ich einfach so weitergeben möchte.

Dass es Unternehmen gibt, die versuchen über die Teilnahmebedingungen der von ihnen veranstalteten Fotowettbewerben „günstig“ an Bildmaterial für ihre Werbung und Image-Broschüren zu kommen, dürfte jedem, der mit halbwegs offenen Augen durch die Fotoseiten des WWW surft, kaum entgangen sein. Für die anderen gibt es hier eine ganz gute Zusammenfassung. Nun hat sich auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend diesem miesen Trend angeschlossen.

Donata Wenders Ausstellung in Ulm

Bisher brachte ich den Namen Wenders mehr mit Filmen als mit Fotografie in Zusammenhang. Wenn man mal von Wim Wenders‘ Werbefilm für die Leica M8 absieht.

Nun findet noch bis 7. März im Stadthaus Ulm die Ausstellung Kleine Ewigkeiten – Photographie von Donata Wenders statt. Donata Wenders wird vermutlich fast überall, wo sie hinkommt als Ehefrau des berühmten Regisseurs Wim Wenders vorgestellt werden. Allerdings steckt, wie in der als Werkschau bezeichneten Ausstellung deutlich wird, eine ernst zu nehmende Fotokünstlerin in ihr.

Sumo

Sumo-Ausstellung, Flyer und KarteVor zehn Jahren brachte Helmut Newton mit dem Taschen-Verlag ein Fotobuch heraus, das alle bisher da gewesenen Dimensionen sprengte. Nun sind erstmals in einer Ausstellung der Newton-Stiftung alle 394 im Buch vertretenen Aufnahmen für alle zu sehen, die keines der 10.000 Bücher der limitierten Auflage zu Hause haben. Die Ausstellung findet im Berliner Museum für Fotografie statt und ist noch bis zum 17. Mai geöffnet.

Als ich Anfang November mal wieder geschäftlich in Berlin zu tun hatte, konnte ich es einrichten, vor der Rückreise in der Jebensstraße vorbeizuschauen.

A Photographer’s Life

EintrittskarteWie ich hier bereits geschrieben hatte, war ich Ende Februar in Berlin. Nach dem Besuch der Museumsinsel wollte ich mir unbedingt auch noch die Leibovitz-Ausstellung im Postfuhramt an der Oranienburger Straße anschauen, die am Wochenende vor meinem Besuch eröffnet hatte.

Anni Leibovitz ist bekannt geworden durch ihre Bilder, die sie für das Rolling-Stone Magazine aufgenommen hat. Mehr Informationen zu ihr finden sich in der Wikipedia, da muss ich hier nicht alles in eigenen Worten neu schreiben.