Nikon F3 HP

Nikon F3HP mit Nikkor 35/2 AiEs wird mal wieder Zeit einen Beitrag zum „Camera Porn Friday“ zu verfassen. Und weil gerade alle Welt in Köln auf der Photokina nach den neuesten Digitalkameras Ausschau hält, stelle ich hier einen Analogklassiker vor. Die Nikon F3 wurde 21 Jahre, von 1980 bis 2001 gebaut, das soll mal einer der modernen Bildaufzeichnungscomputer aka Digitalkamera nachmachen. ;-)

Die F3 zeigt schon durch ihre einstellige Bezeichnung an, dass sie zu den Spiegelreflexkameras aus dem Hause Nikon gehört, die für den professionellen Einsatz konzipiert sind. Mechanisch ähnlich robust aufgebaut wie die Vorgängermodelle Nikon F und F2, unterscheidet sich die F3 speziell beim Innenleben deutlich von diesen. So wurde erstmals in eine Profi-Nikon die mechanische Verschlusszeitensteuerung durch eine elektronische Einheit ersetzt.

Interessantes am Kiosk

Als ich am Wochenende am Bahnhof das aktuelle Heft der Photonews kaufte, schaute ich wie immer das sonstige Angebot an Fotozeitschriften durch. Zwar ist das Angebot nicht mit dem der westlichen Nachbarländern zu vergleichen, einige interessante Dinge gab es dann doch zu entdecken.
So gibt es in der Ausgabe 9/10 der Profifoto eine DVD mit einer Vollversion des RAW-Konverters Capture One 5. Ebenfalls wegen der Software-DVD ist die Ausgabe 19 der c’t interessant. Auch wenn es sich nicht um eine Fotozeitschrift handelt liefert die Redaktion immer wieder interessante Artikel zur Fotografie ab.

Photo-Challenge: Reflexion

Bei Jeriko gibt es seit einiger Zeit Photo-Challenges, also Foto-Aufgaben zu vorher festgelegten Themen.

Nun war ich am Wochenende mal wieder auf Verwandtschaftsbesuch und hatte nur analoges Fotozeugs dabei. Die am Wochenende gemachten Bilder, die zur aktuellen Aufgabe „Reflektion“ passen, bekomme ich leider nicht rechtzeitig digitalisiert. Deshalb hoffe ich, dass dieses 2 Wochen alte, analog entstandene Bild, als Beitrag angenommen wird.

Analoges Wiederfinden, Teil 1

Bei allen großen und kleinen Unterschieden zwischen silberbasierter aka analoger und digitaler Fotografie gibt es doch Gemeinsamkeiten, die über die Grundlagen der Belichtungsteuerung und Optik hinausgehen. Wer öfter fotografiert als nur im Urlaub und bei Tante Käthes 75sten Geburtstag steht früher oder später vor dem Problem die gelungenen Bilder später wieder zu finden.

Bei den mit der Digitalkamera entstandenen Bildern lässt sich das Problem über ein sinnvolles System aus Ordnerstruktur, Dateinamen und einem geeigneten Verwaltungsprogramm relativ einfach in den Griff bekommen. Schließlich liegen alle „Negative“ (RAW) und „Abzüge“ (JPG+PSD) am gleichen Ort, der Festplatte, vor. Von dort greift das Verwaltungsprogramm direkt auf die entsprechenden Dateien zu.

Der Weg zum Bild

Ostern ist ja auch eines dieser Familienfeste, die sich durch zu viel Essen und zu wenig Bewegung auszeichnen. Um dem entgegen zu wirken, zog es mich am Ostermontagmorgen zu einem Spaziergang aus dem Haus.

Natürlich nicht ohne Kamera. Und weil ich meinen neuen Handbelichtungsmesser ausprobieren wollte, hatte ich eine Kamera ohne eingebauten Belichtungsmesser dabei, meine Pentacon Six.

Analoge Spielerei?

Der Artikel auf SPON ist zwar schon etwas älter, da er aber unter dem Titel „Experten-Tipps: So gelingen analoge Foto-Experimente“ vorgibt sich mit der zeitloseren Art der Bilderstellung zu befassen, lohnt sich auch heute noch ein genauerer Blick.

Weil ich ja auch gerne noch Filme in Kameras packe und damit zum Fotografieren durch die Gegend ziehe, habe ich mich zunächst auch gefreut, dass sich ein solches Mainstream-Medium wie Spiegel online mit der silberbasierten oder analogen Fotografie beschäftigt. Der Teaser fängt auch schon gut an.

Alle Welt fotografiert digital, doch experimentierfreudige Hobbyfotografen schaffen mit Filmen und Analog-Kameras vom Flohmarkt außergewöhnliche Bildeffekte.

Alles billiger

Kaum eine Diskussion hält sich in den Fotoforen (z.B. in der fc) so hartnäckig, wie die Diskussion was nun „besser“ sei, die moderne Digitalfotografie oder die traditionelle silberbasierte Fotografie auf Film. Das sind dann die berüchtigten digital-vs.-analog-„Freds“.

Bei den Diskussionen über die Vor- und Nachteile der beiden Arten der Bildaufzeichnung braucht man nicht lange warten, bis ein Vertreter der elektronischen Fotografie das Kostenargument anführt. Schliesslich koste eine Digitalaufnahme „kein Geld“. Auch die Anhänger der traditionellen Art der Fotografie argumentieren gerne mit den günstigen Preisen der Kameragehäuse für Film.

Sie fotografieren noch analog?

Als ich neulich durch den Sucher meiner Nikon F3 in Ulm das Stadthaus anvisierte, sah ich im Augenwinkel wie neben mir ein Tourist seine mit ausgestreckten Armen Richtung Münster gehaltene Digitalkamera senkte und mich etwas verwundert anschaute. Nachdem ich das Bild im Kasten hatte, kam er herüber geschlendert und stellte mir die Frage aus der Überschrift.

Meine Antwort, „Was heißt hier noch? Wieder und immer mehr“ hat ihn dann doch überrascht.