statistisch gesehen

interessieren sich 100% der Autoren dieses Blogs für die Zahl der Besucher, die ihre Bilder anschauen. Dabei gefallen mir besonders Statistik-Tools, die in einer Grafik die Veränderung über einen gewissen Zeitraum aufzeigen.

Sehr schön ist da m.E. die Statistikfunktion von flickr. Auch wenn die Kurve für meinen Account bisher eher unspektakulär um die 50-120 Besucher herum pendelte, fand ich es doch interessant, wie und ob sich das Hochladen neuer Bilder auf die Zahl der Aufrufe des Fotostreams auswirkt.

Da fällt es schon auf, wenn die Aufrufe plötzlich auf über 2000 am Tag ansteigen, wie es bei mir am 19.6. der Fall war. Das ist der erste Peak in der obigen Kurve. Zunächst war ich wegen des Grundes ratlos, bis mich ein Blick in die Referrer-Statistik (also der Statistik, die zeigt, wo die Besucher herkommen) den entscheidenden Hinweis gab. Eines meiner Fotos war in flickr-Explore gelandet. Das ist der Bereich, in dem flickr die 500 interessantesten (was immer das auch bedeutet) Foto-Uploads eines Tages angezeigt werden. Näheres kann man bei den Kollegen von lensflare nachlesen, die sich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Auffällig ist die nächste Spitze in der Kurve. Die hat nichts mit Explore zu tun, da die Besucher deutlich wenig kommentiert und favorisiert haben. Das war dann zwei Tage später der Fall. Hier kam zum Explore auch noch das Wochenende hinzu, was noch zusätzliche Besucher brachte. Und wie sollte es anders sein, auch der Anstieg zum Ende dieser Woche, der mich veranlasste diesen Beitrag zu schreiben, wurde durch ein Bild in Explore verursacht.

Ich könnte jetzt cool behaupten, dass mir das alles egal sei und ich meine Fotos nur für mich mache. Aber das wäre sowas von gelogen. Es fühlt sich einfach gut an, wenn man plötzlich aus aller Welt anerkennende Kommentare unter seinen Bildern findet. Das ist doch einer der Gründe, wenn nicht sogar der Hauptgrund, warum man überhaupt Fotos ins Netz stellt. Ein Exkurs über den Hobbyfotografen und seine Suche nach Anerkennung in Foto-Gemeinschaften im Internet würde jetzt allerdings die zumutbare Länge des Beitrags sprengen.

Außer dem großen Interesse, das sie hervorriefen, haben die Fotos noch etwas gemeinsam. Sie sind alle bei einem Workshop bei Andreas Puhl entstanden und zeigen alle Iris. Sie hat durch ihre Präsenz vor der Kamera entscheidend zum Gelingen der Bilder und des Workshops beigetragen. Wenn ich dazu komme schreibe ich die nächsten Tage noch mal etwas zum Workshop.

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