Plan B

Es ist immer gut eine Alternative zu haben.
Am Sonntag Morgen durfte ich meine Mutter und zwei ihrer Bekannten zum Flughafen nach Stuttgart chauffieren. Und weil der Flieger recht zeitig abhob, hatte ich ab 9:00 Uhr Zeit noch etwas in der Landeshauptstadt zu unternehmen.

Gegen meinen ursprünglichen Plan, vom Flughafen in die Wilhelma (für Nicht-Schwaben, das ist der Stuttgarter Zoo) zum Viecher-Knipsen zu fahren, sprach leider das Wetter. Als ich das Terminal verliess, regnete es. Also nicht ideal für Outdoor-Betätigungen.

Zeit also für Plan B. Ich hatte mir schon vorbeugend im Internet die Informationen zum neuen Mercedes-Museum heruntergeladen. Also steuerte ich Bad Cannstadt an.
Durch die für einen Sonntag frühe Tageszeit bekam ich einen guten Parkplatz im Parkhaus des Museums und konnte ohne Wartezeit die heiligen Hallen betreten. Das Museum wird von oben nach unten durchlaufen, so dass zuerst eine Fahrt mit dem Aufzug ansteht. Vor Betreten eines der drei Aufzüge bekommt man noch eine Mischung aus PDA und Walkman umgehängt. Dieses technische Gerät versorgt den Besucher während des Rundganges mit Informationen zu den Exponaten.

Leider sind die Autos nicht für die Fotografen unter den Besuchern ausgeleuchtet. Wenn die (Digital-)Kamera die Möglichkeit bietet, sollte sicherheitshalber im RAW-Format fotografiert werden. Das eröffnet bei der späteren Bildbearbeitung am PC mehr Möglichkeiten die schwierigen Lichtsituation in Griff zu bekommen.

Hier ein paar Eindrücke aus dem auch architektonisch interessanten Museum (ein Klick auf das Vorschaubild öffnet ein grösseres Bild):

Treppe im Mercedes-Museum SL300 Luftaustritt

Informationen zum Museum gibt es unter www.mercedes-benz.com/museum (Flash-Seite) oder auf der deutschen Mercedes-Seite (HTML-Version)

Es empfiehlt sich an Wochenden nicht zu spät am Museum zu sein. Als ich das Museum um die Mittagszeit mit drei GB Digitalbildern verliess, betrug die Wartezeit vor der Kasse 30 Minuten. Allerdings nicht, weil die freundlichen Damen da so langsam arbeiten, sondern weil sie ab einer bestimmten Besucherzahl nur dann neue Gäste einlassen, wenn Andere das Museum verlassen. Dadurch wird es in der Ausstellung auch nicht zu voll.

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