Wenn einer eine Reise tut,

dann kauft er was zu lesen. So könnte das Motto meiner letzten Dienstreisen lauten. Da ich ungern auf den letzten Drücker einchecke, bleibt am Flughafen eigentlich immer genügend Zeit das Angebot im Zeitschriftenladen genauer nach lesenswerten Fotozeitschriften zu durchforsten. Dabei finde ich es besonders interessant, am ausländischen Zielflughafen vor dem Rückflug nach Zeitschriften zu suchen, die man hier kaum bekommt.
Lektüre

magazin für fotografie

Wird mal wieder Zeit für einen Lesetipp. Wobei sich Lesetipp bei einem bilderlastigen Magazin etwas seltsam liest.

In der Fotocommunity bin ich durch Zufall auf den Account von Yannic Schon & Susann Probst gestoßen, die dort unter dem Namen Paul und Paula auftreten. Und habe dort von der Möglichkeit erfahren das „magazin für fotografie Zimmer /117“ bestellen zu können.

Nachdem ich mein Exemplar nun schon einige Tage auf dem Couchtisch liegen habe und immer noch begeistert darin blättere, möchte ich einfach mal etwas Werbung einstreuen.

Analoge Spielerei?

Der Artikel auf SPON ist zwar schon etwas älter, da er aber unter dem Titel „Experten-Tipps: So gelingen analoge Foto-Experimente“ vorgibt sich mit der zeitloseren Art der Bilderstellung zu befassen, lohnt sich auch heute noch ein genauerer Blick.

Weil ich ja auch gerne noch Filme in Kameras packe und damit zum Fotografieren durch die Gegend ziehe, habe ich mich zunächst auch gefreut, dass sich ein solches Mainstream-Medium wie Spiegel online mit der silberbasierten oder analogen Fotografie beschäftigt. Der Teaser fängt auch schon gut an.

Alle Welt fotografiert digital, doch experimentierfreudige Hobbyfotografen schaffen mit Filmen und Analog-Kameras vom Flohmarkt außergewöhnliche Bildeffekte.

„Crossen“ mit PaintShop Pro

Es ist ja nicht so, dass erst seit der Erfindung von Photoshop und ähnlichen Programmen Bilder nach der Aufnahme verändert wurden. Zum Beispiel wurden Filme cross-entwickelt, um die Farbwiedergabe zu verändern. Dabei werden Diafilme wie Negativfilme und Farbnegativfilme wie Diafilme entwickelt. Die Stärke des Effekts ist dabei von der verwendeten Filmsorte und der Belichtung abhängig.

Wie fast alle analogen Filmeffekte wird auch diese Wirkung ganz gerne am PC nachempfunden. Beim Googeln findet man immer wieder Hinweise auf die Anleitung auf tutorials20.com.

A Photographer’s Life

EintrittskarteWie ich hier bereits geschrieben hatte, war ich Ende Februar in Berlin. Nach dem Besuch der Museumsinsel wollte ich mir unbedingt auch noch die Leibovitz-Ausstellung im Postfuhramt an der Oranienburger Straße anschauen, die am Wochenende vor meinem Besuch eröffnet hatte.

Anni Leibovitz ist bekannt geworden durch ihre Bilder, die sie für das Rolling-Stone Magazine aufgenommen hat. Mehr Informationen zu ihr finden sich in der Wikipedia, da muss ich hier nicht alles in eigenen Worten neu schreiben.