Ein Abend im Januar

der Blick zur SeiteFeiertage bei der Verwandtschaft haben so die Nebenwirkung, dass man, statt die Zeit mit Bilderaufnehmen oder -bearbeiten zu verbringen, auch mal Zeit findet sein fotografisches und bloggendes Tun ein wenig zu reflektieren. Und so kam ich zu der Überlegung, dass es eine gute Idee sein könnte nicht immer nur zu fotografieren und die Bilder dann im Photoblog, auf flickr oder bei 500px zu zeigen, sondern auch hier mehr über das eine oder andere Shooting zu erzählen. Zum Beispiel so, wie ich das neulich mit dem Studio-Aufenthalt mit Nicole gemacht habe.

Die Anbahnung des Shootings, von dem ich heute erzählen möchte, geschah auf facebook. Dort hatte an einem Nachmittag Mitte Januar eines meiner Lieblingsmodelle nach Fotografen für die darauf folgende Woche gesucht. Ich hatte nach zwei erfolgreich verlaufenen Shootings mit Nici nichts gegen eine Wiederholung einzuwenden und meldete mich spontan bei ihr. Schnell hatten wir ein Thema gefunden, da sie für einem geplanten, aber durch den Fotografen abgesagten, Shooting Kleidung im Stil der 40er und 50er Jahre besorgt hatte. Das harmonierte ganz gut mit meiner Idee Bilder aus einem schon länger bei mir liegenden Buch zu Hollywood-Portraits nachzuahmen.

Und so stand ein paar Tage später Nici perfekt gestylt in meinem Wohnzimmerstudio vor meinen Kameras. Dass kurzfristige Verabredungen mit ihr zu guten Ergebnissen führen, wusste ich ja schon aus dem letzten November.

Für die Beleuchtung sorgte überwiegend eine Halogenlampe, die ihr Licht über einen Reflex-Parabolschirm auf mein reizendes Modell warf. Dazu kam noch mein Sunbounce Mini für die Aufhellung der Schatten zum Einsatz. Für einen authentischeren Look hätte ich statt des Schirms mit der weißen Innenbeschichtung zur silbernen Variante greifen müssen. Aber dessen Licht ist mir für Portraits junger Frauen einfach zu gnadenlos. Bei den Aufnahmen mit dem grün-weißen Kleid und dem gepunkteten Kleid griff ich auf meine Strobistenausrüstung zurück.

Die größten Schwierigkeiten bei dieser fotografischen Verabredung warteten nach dem Shooting auf mich. Die anschließende Auswahl der besten Bilder für die Bearbeitung fiel mir sehr schwer und dauerte entsprechend lang. Es waren einfach viel zu viele sehr gute Aufnahmen entstanden. 20 der aus meiner Sicht besten Aufnahmen sind hier zu sehen:

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