Analoges Wiederfinden, Teil 2, oder wie kommt das Bild in den Rechner

Während der Scanner dabei ist, die analogen Aufnahmen der Reisen nach Paris und Venedig auf den Rechner zu schaufeln, dachte ich bei mir, dass ich währenddessen den zweiten Teil der Beschreibung über meinen hybriden Workflow fertigstellen könnte. Wobei streng genommen der Scanner falsch ist. Richtig wäre die Scanner. Verwende ich doch sowohl einen Flachbett-Scanner und einen Kleinbild-Filmscanner. Und jeder hat seine speziellen Aufgaben. Doch dazu später mehr.

Beginnen möchte ich mit der Organisation der Datenablage. Nachdem ich hier beschrieben habe, wie ich die Negativblätter beschrifte, folgt die Benennung der Ordner auf der Festplatte dem gleichen Grundsystem. In meinem Digitalbilderordner habe ich in den Jahresordnern jeweils einen Unterordner für die Scans. Mit dem positiven Nebeneffekt, dass ich so bei meinem Filmverbrauch pro Jahr so auch weniger scrollen muss.

Pimp up my Holga, Teil 2

Die Holga 120N, hat beim Objektiv einen kleinen Schieber, dessen beide Endpositionen mit einem Sonnensymbol und einem „Blitz-und-Donner-Symbol“ versehen sind. Diese Symbole stehen laut Anleitung für gutes Licht und eher schlechtes Licht. Man könnte damit also die Belichtung etwas variieren. Wenn denn dieser Schalter funktionieren würde…

Schaut man bei abgenommener Rückwand und geöffnetem Verschluß (der Umschalter auf Bulb funktioniert wie er soll) von hinten in die Kamera, sieht man dass der Schalter einen Schwenkarm betätigt, der aber keinen Einfluss auf die Größe der Blendenöffnung hat. Dass ich nicht der erste bin, dem das auffällt, ist schon klar.

Analoges Wiederfinden, Teil 1

Bei allen großen und kleinen Unterschieden zwischen silberbasierter aka analoger und digitaler Fotografie gibt es doch Gemeinsamkeiten, die über die Grundlagen der Belichtungsteuerung und Optik hinausgehen. Wer öfter fotografiert als nur im Urlaub und bei Tante Käthes 75sten Geburtstag steht früher oder später vor dem Problem die gelungenen Bilder später wieder zu finden.

Bei den mit der Digitalkamera entstandenen Bildern lässt sich das Problem über ein sinnvolles System aus Ordnerstruktur, Dateinamen und einem geeigneten Verwaltungsprogramm relativ einfach in den Griff bekommen. Schließlich liegen alle „Negative“ (RAW) und „Abzüge“ (JPG+PSD) am gleichen Ort, der Festplatte, vor. Von dort greift das Verwaltungsprogramm direkt auf die entsprechenden Dateien zu.

Will noch jemand Kaffee?

Wer sich als Neuling mit silberbasierter Schwarzweiß-Fotografie beschäftigt ist immer wieder erstaunt, wie viele verschiedene Entwickler-Film-Kombinationen verwendet werden können. Und jede bringt ein für den gewünschten Bildeindruck mehr oder weniger geeignetes Ergebnis.

Durch eine Diskussion im VfDkV-Forum über die Ergebnisse beim Entwickeln von Filmen mit Kaffee (und ein paar sonstigen Zutaten), fiel mir wieder ein, dass ich vor zwei Jahren auch mal einen Ilford FP4 in Caffenol (so heißt der Kaffee-basierte Entwickler) nach dem Rezept auf digitaltruth.com entwickelt hatte.

Pimp up my Holga, Teil 1

Normalerweise kauft man sich eine Holga, weil sie nicht perfekt ist. Gerade die Schwächen der Kameraoptik tragen zu diesem speziellen „Holga-Look“ bei, der auch für mich der Grund für den Kauf war. Da mutet es etwas seltsam an, einen Beitrag zum Beheben von Schwächen der Holga zu schreiben.

„Crossen“ mit PaintShop Pro

Es ist ja nicht so, dass erst seit der Erfindung von Photoshop und ähnlichen Programmen Bilder nach der Aufnahme verändert wurden. Zum Beispiel wurden Filme cross-entwickelt, um die Farbwiedergabe zu verändern. Dabei werden Diafilme wie Negativfilme und Farbnegativfilme wie Diafilme entwickelt. Die Stärke des Effekts ist dabei von der verwendeten Filmsorte und der Belichtung abhängig.

Wie fast alle analogen Filmeffekte wird auch diese Wirkung ganz gerne am PC nachempfunden. Beim Googeln findet man immer wieder Hinweise auf die Anleitung auf tutorials20.com.