Bühne für Fotografie-Blogs 2017

Da ich gerade auf facebook gelesen habe, dass die Frist für die diesjährige Blogbühne verlängert wurde, kann ich ja den schon begonnen Artikel heute fertig schreiben.

Was eine Bühne mit dem Bloggen zu tun hat? Kann ich auch nicht genau sagen. Auf jeden Fall ruft Michael Omori Kirchner von fotografr.de wieder dazu auf sein Fotografieblog (also meines) in einem Beitrag vorzustellen. Er sammelt dann die teilnehmenden Blogs und und stellt diese dann in seinem Blog vor.

Da mir die Aktion schon letztes Jahr ganz gut gefallen hat, will ich diesmal auch mitmachen. Die Fragen, die er gerne beantwortet hätte, haben sich auch (fast alle) geändert.

Ich blogge, weil ….
Im letzten Jahr hatte ich geschrieben, dass ich blogge weil es Spaß macht. Doch kann man das bei der geringen Häufigkeit meiner Beiträge wirklich mit gutem Gewissen behaupten? Ich denke schon. Doch in der Zwischenzeit hat für mich noch ein anderer Grund an Bedeutung gewonnen: Man hat einfach mehr Kontrolle über das Veröffentlichte.

Gerade in Zeiten von instagram, facebook, flickr oder auch 500px halte ich es immer noch und im immer stärkerem Maße sinnvoll eine eigene Homepage/ein eigenes Blog zu betreiben. Die genannten Plattformen (und auch andere) bieten zwar die Möglichkeit bequem, oft kostenlos oder für wenig Geld die eigenen Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dagegen ist der Betrieb einer eigenen Website dann doch aufwändiger. Zu den Kosten fürs Hosting und ggf. die Software kommt ja noch der Aufwand die verwendete Software aktuell zu halten.

Trotzdem überwiegen für mich die Vorteile der eigenen Adresse im Netz. Man wird nicht plötzlich von irgendwelchen Änderungen überrascht. Wie zum Beispiel 500px, die plötzlich die Portfolios einstellen wollen. Das Feature übrigens, wegen dem ich Geld für diesen Dienst ausgebe. Die Nachfolgelösung ist deutlich teurer und bietet nicht genau das, was ich an der bisherigen Lösung schätze.
flickr ist z.B. so ein Kandidat auf den man sich nicht unbedingt verlassen kann. Zumal der sichere Umgang mit Nutzerdaten nicht gerade zu den Kernkompetenzen von Yahoo (dem flickr-Mutterkonzern) zu gehören scheint.

Und anders als bei facebook und instagramm braucht man sich beim eigenen Blog nicht einschränken welche Bilder man zeigt. Man muss nur darauf achten nicht mit dem Jugendschutz in Konflikt zu geraten. Aber der ist bei weitem nicht so streng wie der Herr Zuckerberg.

Neben dem Inhaltlichen hat man auch deutlich mehr Einfluss auf das Aussehen der Seite. Mit den heute verfügbaren Themes für WordPress hält sich der Aufwand die Seite neu zu stylen in einem überschaubaren Rahmen. Ich habe hier zum Beispiel erst neulich neu „tapeziert“.

Mein fotografisches Haupt-Thema ist …
nicht schwer zu erraten, wenn man sich hier ein wenig umschaut: Menschen, vorzugsweise aus dem attraktiveren, dem weiblichen Teil der Menschheit. Und dabei alle Bereiche von Portrait bis Akt. Wobei eine Aktaufnahme eigentlich auch nur ein Portrait eines unbekleideten Modells ist. Zumindest entspricht dies so meiner Herangehensweise.

Die drei Beiträge in anderen Fotografie-Blogs, die mich im letzten Jahr am meisten inspiriert haben, sind …
Ist eine ganz schwierige Frage, da ich meine Inspirationen meistens aus Veröffentlichungen hole, die klassisch auf totem Holz gedruckt werden. Da bietet sich quasi an, mit einen Blogartikel über ein Magazin, das mich im letzten Jahr inspiriert hat, hier einzusteigen: Der Bericht bei Kwerfeldein zum Magazin aj von Andreas Jorns.

Daneben hat mich noch Patrick Ludolph dazu inspiriert über die analoge Fotografie nachzudenken. Wobei ich dabei bleibe selbst zu scannen. Aber den Ansatz sich vor dem Shooting auf analog oder digital festzulegen und dann dabei zu bleiben, werde ich verfolgen.

Und schließlich noch ein beispielhafter Beitrag von Jan Scholz. Beispielhaft deshalb weil das ganze Blog inspirierend ist.


Dieses fotografische Projekt möchte ich in den nächsten 12 Monaten realisieren: …

Weil mich letztes Jahr meine Gesundheit an der Umsetzung der Idee gehindert hat, will das Projekt mit der Großformatkamera eine Stadt zu besuchen diesen Herbst umsetzte. Es soll nach Venedig gehen. Ob ich bei den Stadtansichten bleibe, oder es mit meinem Hauptthema kombiniere, entscheidet sich bei der endgültigen Planung.

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