Boudoir? Was ist das denn?

In letzter Zeit bin ich öfter auf den Begriff „Boudoir“ in Zusammenhang mit Fotografie gestoßen. Sei es in einem Linktipp auf twitter, bei den Empfehlungen auf Amazon oder auch mal auf facebook.

Und wenn mir ein Begriff nicht geläufig ist, suche ich erst mal nach einer Erklärung auf Wikipedia:

Ein Boudoir [budoˈaːr] (frz. boudoir, von frz. bouder = schmollen, schlecht gelaunt sein) bezeichnete ursprünglich einen kleinen, in der Regel elegant eingerichteten Raum, in den sich die Dame des Hauses zurückziehen konnte. Später wurde der Begriff eine allgemeine Bezeichnung für das Ankleidezimmer. Heute ist er noch immer gebräuchlich.

Auch findet sich dort ein Hinweis auf die Boudoirmalerei von „für die Verwendung in Privatgemächern vorgesehene Werke mit heiteren und sinnlichen Motiven“

Damit kommen wir der Sache schon näher. Wenn ich die Beschreibung im Blog der Fotocommunity zu einem e-Book zum Thema richtig verstehe, geht es bei der Boudoir-Fotografie um das Fotografieren von wenig bis gar nicht bekleideten Frauen in privater (oder so wirkenden) Umgebung, vorzugsweise einem Schlaf- oder Hotelzimmer. Ich hätte dies jetzt als Akt- und Dessous-Fotografie on location bezeichnet, aber Boudoir-Fotografie hört sich auf jeden Fall besser an.

Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, der findet für 11,95€ im e-Book von Michael Zelbel viele Tipps und Hinweise aus der Praxis. Da bei Aufnahmen in Innenräumen eher zu wenig als zu viel Umgebungslicht zur Verfügung steht, sind die Hinweise zur Verwendung kleiner Aufsteckblitze durchaus angebracht. Da kommt das e-Book aber nicht an das Blitz-Kochbuch von Andreas Jorns heran. Soll es auch gar nicht. Als Ideengeber, der auch die Tücken des Sujets nicht verschweigt, wird es seiner Aufgabe auch so gerecht.

Kommen wir nun zu Beispielbildern, die in meinem Wohnzimmer mit Bettcouch bei Tageslicht entstanden sind. Aufmerksame Leser kennen den Raum schon aus dem „Plan B“-Beitrag. Bei einigen Aufnahmen kamen Blitze zur Aufhellung zum Einsatz. Ohne Assistent ist das einfacher zu handhaben als ein Reflektor.

2 Antworten auf „Boudoir? Was ist das denn?“

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