Blitzbesuch auf Usedom

Als ich im Februar bei Tilla von ihrem Aufenthalt auf Usedom las, steigerte das meine Vorfreude. War ich doch gerade dabei für meine Reise nach Usedom zu packen. Und wie bei Tilla führte der Weg nach Zinnnowitz ins Hotel Baltic.

Mit Tim Dornbusch, dem Direktor des Hotels, hatte ich schon vorher auf verschiedenen Internet-Plattformen wie z.B. flickr Kontakt. Deshalb wusste ich, dass dort jemand arbeitet, der sich mit Fotografie auskennt. Und in der Tat, neben interessanten Gesprächen zur Fotografie gab es auch goldwerte Hinweise, wo gerade jetzt das beste Licht zur Landschafts- (bzw. Boots-)Fotografie herrscht. Dabei waren das gar nicht die Motive, die mich an die Ostsee geführt hatten.

Andreas Jorns, bei dem ich schon zwei Workshops im Nürnberger Volksbad besucht hatte, hatte ein zweitägiges „Blitzevent“ ausgeschrieben. D.h. von ihm wurden Locations und Modelle gebucht und alles so organisiert, dass wir Fotografen uns entspannt auf das ins rechte Licht Rücken der Modelle konzentrieren konnten. Bei Andreas als Autor des „Blitzkochbuches“ liegt es natürlich nahe, dass das dafür notwendige Licht wenigstens teilweise von Aufsteckblitzen geliefert wurde. Meine Blitze und Funkauslöser aus China kamen dabei genauso zum Einsatz wie die Faltsoftbox und meine Aurora-Firefly.

Daneben kam auch noch die tragbare Blitzanlage meines Mitfahrers Stefan zum Einsatz. Bei einigen Aufnahmen in der Tanzbar und allen in der Badelandschaft des Hotels sorgte der Quadra Ranger für weiches Licht. Am Sonntag auf der (zugefrorenen) Ostsee war die beachtliche Lichtleistung, die der Ranger liefern kann, sehr willkommen um bei den Gegenlichtsituationen für genügend Ausleuchtung zu sorgen.

Nach diesem Ausflug ins Technische und vor dem Zeigen der Bilder kommt das Lob an die Modelle, die speziell am kalten Strand eine tolle Leistung gezeigt haben. Die Feuerspuckeinlage von Patrick war schon sehr beeindruckend. Deutlich beeindruckender jedenfalls als meine Versuche davon Bilder zu machen. Ohne Tim und sein Team, die uns mit warmen Tee versorgt haben, wäre vermutlich das Strand-Shooting früher beendet gewesen. Überhaupt hat das Team des Hotels dafür gesorgt, dass ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. Beim nächsten Besuch (und den gibt es bestimmt) werde ich dann auch die hoteleigene Dunkelkammer testen.

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