Alles Gute zum 121.

Mein Lieblingsentwickler hat heute Geburtstag. Bevor ich hier alles Mögliche selbst zusammenschreibe, zitiere ich das Wesentliche aus dem Wikipedia-Artikel zu Rodinal:

Rodinal wurde am 27. Januar 1891 patentiert. Hauptneuerung war, dass der Filmentwickler nicht mehr als Pulver, sondern als flüssiges Konzentrat geliefert wurde, das nur noch im richtigen Verhältnis verdünnt werden musste. Die Erfindung des Agfa-Mitarbeiters Momme Andresen begründete die fotografische Sparte der Firma Agfa und ist das am längsten auf dem Markt befindliche Produkt für Fotografie überhaupt. So wird Rodinal sogar mit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde aufgeführt.

Die einfache Anwendung und die Tatsache, dass sich der Entwickler auch in angebrochenen Flaschen schier ewig hält, sorgen dafür, dass ich immer mindestens ein Fläschchen Rodinal im Chemikalienschrank stehen habe. Auch mag ich den nostalgischen Look, den er mit Filmen wie dem Tri-X oder dem Fomapan 100 liefert. Die Idealpaarung ist aber für mich der Agfa APX100 aka Rollei Retro100 in Rodinal 1+50. Eine schöne Schärfe bei angenehmen Korn. Nun gehört der Rodinal nicht gerade zu den Entwicklern, die ein besonders feines Korn liefern. Aber gerade das mag ich an ihm.

Die Stärke des Korns lässt sich durch den Grad der Verdünnung beeinflussen. So liefert die Verdünnung 1+50 feinkörnigere Ergebnisse als 1+25. An Verdünnungen mit 1+100, die in Standentwicklung mit Zeiten bis zu 2 Stunden entwickelt werden, habe ich mich noch nicht versucht. Allerdings sind die Bilder, die ich von solchen Anwendungen bisher gesehen habe, so, dass ich das bestimmt auch nochmal ausprobieren werde.

Hier noch ein paar Beispiele zu verschiedenen Filmen, die ich in Rodinal entwickelt habe:

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