19:38

war der Titel der heutigen Mini-Challenge von Jeriko. D.h. um exakt 19:38 Uhr sollte das Bild entstehen. Nachdem ich in der Mittagspause das Thema gelesen hatte, war mir klar, dass es wohl eine Tabletop-Aufnahme werden würde. Nur das Finden eines Motives war zunächst schwierig.

Da lieferte mir der Gastbeitrag von Robert Bräutigam über die Filmentwicklung zuhause die Idee. Da gerade ein paar Rollfilme auf die Entwicklung warten, hatte ich die Zutaten dafür sowieso schon griffbereit. Nach der Arbeit arrangierte ich den Wechselsack, die Entwicklungsdose, die Schere, die Filmspirale und den belichteten Rollfilm mit dem Beweiswecker auf einem Tisch am Fenster, baute mein neues Stativ auf und sorgte mit einem Faltreflektor für etwas Aufhellung in den Schatten. Nun musste ich nur noch auf den rechten Zeitpunkt, d.h. exakt 19:38 Uhr warten, bevor ich Auslösen konnte.

Und hier das Ergebnis

Kein Meisterwerk, aber heute Abend um genau 19:38 Uhr aufgenommen. Mission completed ;-)

3 Antworten auf „19:38“

  1. Hallo Thomas.

    Bin über Jeriko auf dich gestossen und ich sehe, du entwickelst selbst Filme. Darunter auch 120 Rollfilm
    Meine Frage ist nun, wie kriegst du den in die Filmdose und auf die Rolle?

    Freundliche Grüsse
    Zblarg

  2. Hallo Zblarg,

    So ein Rollfilm geht vom Prinzip her auch nicht viel anders auf die Spirale als ein Kleinbildfilm, nur dass die Spirale eben weiter gestellt ist.
    Da der Film etwas mehr Breite überbrücken muss ist es wichtig, beim Anschrägen der Filmenden nicht zu viel wegzuschneiden um eine saubere Führung zu gewährleisten.
    Manche Filmsorten lassen sich dabei leichter als andere einspulen. Ich habe auch den Eindruck, dass es auch von der Spirale abhängt, ob der Film sauber eingespult werden kann.

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