Da Grip oder wie halte ich die Kamera richtig fest

Durch den Gastbeitrag von Stephan Sachs aka Fisch im Glas auf kwerfeldein.de über die Entstehungsgeschichte seines Bildes „Gegenwind“ bin ich auf ein Youtube-Video von Joe McNally aufmerksam geworden.

McNally erklärt darin eine Technik mit der „Linksäuger“ Ihre Kamera mit Batteriegriff / Motordrive sehr stabil halten können. Als Linksäuger, also als jemand, der, mit dem linken Auge durch den Kamerasucher schaut, wird man ja normalerweise von den Kamerakonstrukeuren eher stiefmütterlich behandelt. Da steht dann schon mal der als Einschalter dienende Schnellspannhebel dicht vor dem rechten Auge wie bei Nikons FE/FM-Serie oder man wundert sich, wie es mir bei der Dynax 7D von Konica Minolta ständig passierte, dass das aktive Autofokusfeld schon wieder an der falschen Stelle sitzt, weil das Steuerkreuz genau an der Nasenspitze anliegt.

Bei McNallys Art der Kamerahaltung liegt die Kamera auf dem Schlüsselbein der nach vorne gedrehten linken Schulter auf. Die Körperhaltung ist dadurch sehr kompakt und die Kamera bleibt in der Nähe der Körperachse. Dadurch und weil am Schlüsselbein keine größen Adern vorbeilaufen und es sich beim Atmen nicht bewegt kann man die Kamera wirklich sehr ruhig halten.

Hier also das Video von Joe McNally. Als Amerikaner spricht er natürlich Englisch, dies aber verständlicher als Guido W. oder Günter Ö. ;)

Da ich diese „Da Grip“-Technik schon aus McNallys „Hot Shoe Diaries“ kenne, kann ich die Wirksamkeit bestätigen.

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