Angelina

AngelinaIch weiß nicht, wie es anderen Fotografen geht, die, wie ich, das Ganze als Hobby betreiben. Aber bei mir hängen die Kreativität beim – und Motivation zum – Fotografieren stark davon ab, ob ich den Kopf frei habe. So hat mich zum Beispiel im Sommer und Herbst etwas anders stark beschäftigt, so dass ich mich kaum zum Fotografieren aufraffen konnte. Und als ich dann doch mal eine Kamera in die Hand nahm, entstanden dabei Ergebnisse, die zwar ganz nett waren, aber mich nicht wirklich überzeugen konnten. Ich war also, wie man so schön sagt, in einem kreativen Loch gefangen.

Da ich aus ähnlichen Erfahrungen weiß, nichts erzwingen zu können, habe ich einfach darauf vertraut, dass die Lust am Fotografieren von selbst wieder kommt und in der Zwischenzeit den Bearbeitungs- und Entwicklungsbacklog etwas reduziert. Als ich wieder Bilder machen, und nicht nur alte bearbeiten, wollte, habe ich zu einem bewährten Mittel gegriffen…

Lieblingsmodelle und Musen, Januar

Kalender 01-2018Neues Jahr, neuer Kalender, neues Motto. Nach den analogen Aufnahmen des vergangenen Jahres habe ich als roten Faden für den 2018er Kalender meine Lieblingsmodelle und Musen ausgewählt. Nun sind die Musen in der griechischen Mythologie die Schutzgöttinnen der Künste oder auch Personen, die Andere zu kreativen Höchstleistungen inspirieren. Gerade im Sinne der zweiten Definition kann ich die Modelle des Kalenders guten Gewissens als meine Musen bezeichnen. Ein Vergleich mit den Damen aus der Mythologie verbietet sich allein schon aufgrund des Alters.

Allen Modellen des Kalenders ist gemeinsam, dass es schon mehrere gemeinsame Shootings in den letzten Jahren gab. Außerdem stimmt, wie man so schön sagt, die Chemie zwischen uns und so entsteht bei den Zusammentreffen eine Atmosphäre, in der alle Beteiligten ihre beste Leistung für ein gutes Ergebnis bringen können.

Best of 2017 oder Top 5

Nikola in PragDie Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist ja traditionell auch die Zeit der Jahresrückblicke. Aber keine Angst, hier kommt jetzt kein langer Text über die Dinge, die in diesem Jahr fotografisch gut oder auch eher suboptimal gelaufen sind. In Anlehnung an Threads in zwei Foren, in denen ich Mitglied bin (in einem davon lese ich nur noch gelegentlich mit), möchte ich hier meine 5 „besten“ Fotos des Jahres präsentieren. Ob es wirklich die besten Aufnahmen des Jahres sind, kann ich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. Wahrscheinlich würde ich schon morgen eine andere Auswahl treffen.

Kalender 2017, Bild zwölf

Zum Jahresabschluss gibt es wieder ein Foto aus meinen Anfangszeiten der Fotografie schöner Menschen. Und obwohl schon ein paar Jahre seit der Aufnahme vergangen sind, gehört es immer noch zu meinen Lieblingsbildern. Auch wenn ich heute das Model davon abhalten würde die Hand an den Kopf zu legen. Ich finde das sieht in den seltensten Fällen gut aus. Das hier ist m.E. eine dieser Ausnahmen.

Kalender von Whitewall

Kalender-DeckblattWer jetzt nicht nur zufällig auf diesen Beitrag gestoßen ist, sondern hier öfter mal vorbeischaut, hat sicherlich schon bemerkt, dass ich jedes Jahr einen Kalender erstelle. Ein Exemplar kommt bei mir an die Wand und über die anderen beiden freuen sich zu Weihnachten mein Bruder und ein weiterer Verwandter. Eigentlich war ich auch mit der Qualität, die die bisherigen Anbietern geliefert hatten, sehr zufrieden. Doch dann habe ich auf der Photokina im vergangenen Jahr auf dem Stand von Whitewall neben verschiedenen anderen Produkten (Fotobücher und Ausbelichtungen) auch deren neues Kalenderangebot angeschaut. Das hatten sie damals auf der Messe das erste Mal präsentiert, bestellbar war es dann erst später, aber immer noch mit genügend Zeitreserve vor Weihnachten

Im Museum

Neues Museum NürnbergBeim Ausprobieren des neuen Lightroom Classic CC ist mir ein Ordner mit Bildern untergekommen, deren Bearbeitung ich bisher immer wieder verschoben hatte. Da der Ordner schon länger Teil der Lightroom-Bibliothek ist, war ich mir sicher, dass mir dort keine 1:1-Vorschauen eine Geschwindigkeit vorgaukeln, die so gar nicht vorhanden ist. Schließlich lasse ich die 1:1-Vorschauen standardmäßig nach 30 Tagen von Lightroom löschen um Speicherplatz auf der SSD zu sparen. Die Anzeigegeschwindigkeit gerade beim Wechsel zwischen verschiedenen Fotos, sei es in der Bibliotheks- oder im Entwickeln-Modul, fand ich angenehm flott, obwohl die RAW-Dateien aus der D750 nicht auf der internen SSD sondern auf einer über USB 3.0 angebundenen Festplatte lagen und die Grafikkartenunterstützung bei mir seit dem Update abgeschaltet ist.

Das Thema der noch unbearbeiteten Bilder, ein Besuch im Neuen Museum Nürnberg, bot sich an um die Bearbeitungsmöglichkeiten der neuen Lightroom-Version zu testen. Bei Innenraumaufnahmen der Architektur und der ausgestellten Kunstwerke war nicht zu erwarten, dass ich ein anderes Programm als Lightroom benötigen werde. Nur bei einem Bild brauchte ich dann doch Photoshop, um die Ecken, die beim Einsatz der Upright-Funktion weggefallen waren, mittels inhaltsbasiertem Füllen wieder hinzuzufügen.

Porst compact reflex SP

Porst compact reflex SPHeute zeige ich mal etwas sentimental die Kamera, mit der bei mir das mit der ernsthafteren Fotografie irgendwie begonnen hat. Es ist die Spiegelreflexkamera meines Vaters, die ich auch gelegentlich benutzen durfte. Heute steht sie als Erbstück bei mir im Schrank und wird nicht mehr benutzt. Das liegt zum einen daran, dass ich mir als erste eigene Spiegelreflex eine Nikon gekauft hatte und seitdem im Kleinbildbereich der Marke treu geblieben bin. Zum anderen daran, dass ich analog überwiegend Mittelformat und größer verwende.